Rebalancing-Rechner
Gib ein, was du heute hältst und welche Zielgewichte du willst. Der Rechner zeigt genau, wie viel du von jeder Anlage kaufen oder verkaufen musst, damit dein Depot wieder seine Zielgewichte hat – und mit neuem Geld schaffst du das auch, ohne zu verkaufen.
| Anlage | Wert heute | Ziel-% | Aktion |
|---|
Die Beträge sind in der Währung, in der du sie eingibst. Was du eintippst, verlässt deinen Browser nicht. Trag neues Geld ein, und die Verkäufe werden kleiner oder verschwinden ganz – steuerlich meist günstiger.
Was ist Rebalancing?
Du wählst eine Zielmischung – etwa 60 % Aktien, 30 % Anleihen, 10 % Gold. Dann bewegen sich die Märkte. Aktien haben ein starkes Jahr, und plötzlich machen sie 70 % deines Depots aus und tragen viel mehr Risiko, als du eingehen wolltest. Rebalancing bringt jede Position zurück auf ihr Zielgewicht: Zu groß Gewordenes wird gekürzt, Zurückgefallenes aufgestockt. Es ist die verlässlichste Depotpflege, die es gibt.
Wozu der Aufwand?
Der Hauptgrund ist Risikokontrolle, nicht zusätzliche Rendite. Sich selbst überlassen, verschiebt sich ein Depot unbemerkt hin zu dem, was am stärksten gestiegen ist – meist das Riskanteste –, oft kurz bevor dort eine Korrektur einsetzt. Rebalancing hält dein Risiko dort, wo du es haben wolltest. Nebenbei zwingt es dich zu einer disziplinierten Gewohnheit: günstig kaufen, teuer verkaufen. Du verkaufst systematisch, was teuer geworden ist, und kaufst, was günstig ist, ohne raten zu müssen.
Zwei Vorgehensweisen
- Nach Kalender – nach einem festen Plan prüfen, z. B. ein- oder zweimal im Jahr. Einfach und leicht durchzuhalten.
- Nach Schwelle – nur handeln, wenn eine Position mehr als eine feste Bandbreite (meist 5 Prozentpunkte) vom Ziel abweicht. Reagiert auf große Bewegungen und ignoriert kleine.
Viele kombinieren beides: einmal im Jahr hinschauen, aber nur die Positionen umschichten, die über die Bandbreite hinaus abgewichen sind.
Rebalancing mit neuem Geld, ohne zu verkaufen
Verkäufe in einem steuerpflichtigen Depot können Kursgewinne realisieren. Sauberer ist das Rebalancing über Zuflüsse: Lenke jede neue Einzahlung und jede Dividende in das, was unter seinem Ziel liegt – so kaufst du dich zurück ins Gleichgewicht, statt zu verkaufen. Trag oben im Feld „Neues Geld zum Anlegen“ einen Betrag ein und sieh zu, wie die Verkäufe kleiner werden oder ganz verschwinden. Musst du doch verkaufen, fällt in einem steuerpflichtigen Depot Steuer auf den realisierten Gewinn an – in Deutschland Abgeltungsteuer, soweit deine Kapitalerträge im Jahr den Sparer-Pauschbetrag übersteigen.
Häufige Fragen
Was ist Rebalancing?
Wie oft sollte ich mein Depot rebalancieren?
Wie rebalanciere ich, ohne etwas zu verkaufen?
Verbessert Rebalancing die Rendite?
Fallen beim Rebalancing Steuern an?
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