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Anleitung für st-ox

So nutzt du st-ox, den kostenlosen Depot-Tracker: Diese Anleitung erklärt jede Seite der App – von der ersten Position über den Screener und die Musterportfolios bis zum Optionsstrategie-Rechner.

Was ist st-ox?

st-ox ist eine Web-App, mit der du ein Depot in mehreren Währungen verfolgst. Deine Daten liegen in einer gesicherten Cloud-Datenbank und gehören zu deinem Konto – melde dich auf einem beliebigen Gerät an, und dein Depot ist da.

Navigation

Die App besteht aus acht Seiten, die du über die Seitenleiste links erreichst:

  • Dashboard – die wichtigsten Kennzahlen, der Verlauf deines Depotwerts, die Aufteilung als Ringdiagramm und eine Anzeige der Marktstimmung.
  • Depot – die Tabelle deiner Positionen, dein Cash, die Suche, das Formular zum Hinzufügen von Käufen und der CSV-Import.
  • Watchlist – gespeicherte Listen von Tickern (bis zu 10) mit aktuellem Kurs und Tagesänderung.
  • Analyse – technische Analyse und Fundamentaldaten von TradingView für jedes Symbol, dazu bei US-Werten der Chart von TradingView und für alle anderen Märkte ein eigener Kurschart von st-ox, weil der eingebettete TradingView-Chart dort keine Kurse liefert.
  • Screener – Smart Screen: ein Multifaktor-Screening für 12 Märkte mit den Screens Quality Compounder, Emerging Growth, Capital Preservation, Microcap Survivors und Magic Formula, dazu auf Wunsch Daytrading-Scans (Momentum, Gap & Go, Low-Float Runners) für den gerade gewählten Markt.
  • Musterportfolios – eine Sammlung von Beispielaufteilungen (Vermögenserhalt, Wachstum, Ivy-Portfolio, All-Weather-Portfolio, Laufende Erträge, Permanent Portfolio, Global (EUR-abgesichert)), die du ins Rebalancing übernehmen kannst, dazu der Tab Was-wäre-wenn für hypothetische Hochrechnungen.
  • Marktbewertung – langfristige Indikatoren dafür, wie hoch der Markt bewertet ist (Abstand zum Trend für mehrere Regionen, dazu für die USA der Buffett-Indikator und Tobins Q), mit einer Gesamteinschätzung.
  • Optionen – der Optionsstrategie-Rechner für Positionen aus mehreren Legs: Auszahlungsprofil bei Verfall, Break-evens, maximaler Gewinn und Verlust, Gewinnwahrscheinlichkeit und die Greeks.

Unten in der Seitenleiste siehst du, ob die US-Börse gerade geöffnet oder geschlossen ist. Dort findest du außerdem den Umschalter Design (hell/dunkel), Einstellungen, Feedback (bei Admin-Konten stattdessen Admin), Anleitung und Abmelden. Auf dem Desktop verkleinert Einklappen die Seitenleiste auf eine schmale Leiste mit Symbolen (ein weiterer Klick klappt sie wieder aus); auf dem Smartphone öffnest du sie über das Menüsymbol oben links.

Konto und Anmeldung

  • Registriere dich mit E-Mail-Adresse und Passwort. Ein Konto bei einem anderen Dienst brauchst du dafür nicht.
  • Deine Sitzung wird sicher in einem Cookie gespeichert – du bleibst angemeldet, auch wenn du die Seite neu lädst.
  • Die App selbst liegt unter st-ox.com/app. Öffnest du st-ox.com oder st-ox.com/de/ auf einem Gerät, auf dem du angemeldet bist, landest du direkt dort – als Lesezeichen funktioniert also beides.
  • Mit Abmelden unten in der Seitenleiste beendest du deine Sitzung. Dabei werden die Depotdaten gelöscht, die auf diesem Gerät zwischengespeichert sind. Meldest du dich mit einem anderen Konto an, wird der Zwischenspeicher des vorherigen Kontos ebenfalls geleert – in einem gemeinsam genutzten Browser gelangt so nichts von einem Konto ins andere.
  • Meldest du dich zum ersten Mal in einem neuen Browser an, bietet die App an, Daten zu importieren, die früher im lokalen Speicher dieses Browsers abgelegt wurden (falls es welche gibt).
  • Deine E-Mail-Adresse oder dein Passwort änderst du unter Einstellungen → Konto. Für beides brauchst du dein aktuelles Passwort.

Dashboard

  • Kennzahlen – Investiert, Depotwert, Gesamtrendite und Tagesänderung, alle in deine Anzeigewährung umgerechnet. Investiert ist der Einstandswert deiner aktuellen Positionen plus dein Cash; Depotwert ist ihr Marktwert plus Cash. Gesamtrendite ist der Kursgewinn oder -verlust deiner Positionen (Cash gleicht sich dabei aus) plus die Dividenden, die seit dem jeweiligen Kaufdatum geflossen sind. Die Zeile darunter weist Kursentwicklung und Dividenden getrennt aus; die Dividenden je Ticker siehst du außerdem in der Positionstabelle.
  • Statusleiste – Datenqualität, Kurse (wie viele geladen und wie viele veraltet sind), Wechselkurse und Anzeigewährung.
  • Was sich getan hat – Ereignisse bei deinen Positionen in den letzten 7 Tagen, sortiert danach, was sie für dein Depot bedeuten. Mehr dazu unter Was sich getan hat weiter unten.
  • Depotwert (um Käufe bereinigt) – der Verlauf deines Depotwerts mit den Zeiträumen 1M / 3M / 6M / 1J. Jeder Kauf zählt bis zu seinem Kaufdatum mit seinem Einstandswert und folgt danach dem Kurs (an Tagen ohne Handel gilt der letzte Kurs weiter) – so erscheint ein Kauf nicht als Gewinn. Der letzte Punkt nutzt die aktuellen Kurse, damit das rechte Ende des Charts mit dem Depotwert oben übereinstimmt. Cash zählt über den ganzen Zeitraum mit dem heutigen Bestand, weil kein täglicher Verlauf des Cashbestands gespeichert wird; Käufe ohne Datum zählen ebenfalls über den ganzen Zeitraum, und zwar zum jeweiligen Kurs. Über die Auswahl Vergleich mit … blendest du eine Vergleichslinie ein, die auf den Anfangswert deines Depots normiert ist: entweder Cash / Geldmarkt – eine Geldmarktlinie in EUR oder USD (sie folgt dem Euro-Tagesgeldsatz €STR bzw. kurz laufenden US-Schatzwechseln, den T-Bills), also ungefähr dem, was das Geld zum risikolosen Zins auf einem Tagesgeldkonto verdient hätte – oder ein Aktienindex (S&P 500, Nasdaq 100, MSCI World). Die Vergleichslinie zeigt die Wertentwicklung einschließlich wieder angelegter Dividenden und ist damit ein fairer Vergleich für die Frage: „Was wäre gewesen, wenn ich das Geld stattdessen dort geparkt hätte?“

    Grün oder Rot bedeutet hier etwas anderes als bei der Gesamtrendite. Die Farbe der Linie ergibt sich aus dem Vergleich ihres rechten mit ihrem linken Ende, also aus der Entwicklung im gewählten Zeitraum. Die kleine Angabe über dem Chart nennt diese Entwicklung ausdrücklich, z. B. +0,60 % in den letzten 30 Tagen. Die Gesamtrendite vergleicht dagegen den heutigen Wert mit dem, was du tatsächlich bezahlt hast, und zwar über die gesamte Zeit, in der du die Positionen hältst. Ein Depot, das noch unter seinem Einstandswert liegt, kann nach einem guten Monat also eine grüne Linie zeigen: Im gewählten Zeitraum ist es gestiegen, die Gewinnschwelle hat es aber noch nicht wieder erreicht. Wählst du einen anderen Zeitraum, ändert sich die Angabe und womöglich auch die Farbe, während die Gesamtrendite gleich bleibt – das ist so gewollt und kein Fehler.
  • Aufteilung – das aktuelle Gewicht jeder Position einschließlich Cash als Ringdiagramm. Mit dem Umschalter Nach Position / Nach Anlageklasse wechselst du zwischen der Gewichtung je Ticker und einer Aufteilung nach Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, Krypto, Cash, Sonstige). Die Anlageklasse erkennt die App automatisch anhand der Marktdaten; landet eine Position in der falschen Klasse, änderst du sie im Feld Anlageklasse im Formular Kauf bearbeiten (oder schon beim Hinzufügen).
  • Marktstimmung – eine Anzeige auf Basis des VIX (unter der Aufteilung), die zeigt, wie nervös der Markt insgesamt ist. Mehr dazu unter Marktstimmung weiter unten.
  • Journal (oben rechts auf der Seite) öffnet dein Trading-Journal mit Transaktionen, realisierten Gewinnen und Verlusten und einer Auswertung. Mehr dazu unter Trading-Journal weiter unten.
  • Mit Aktualisieren (oben rechts auf der Seite) lädst du sofort neue Kurse. Die Kurse werden außerdem aktualisiert, wenn du die App öffnest und wenn du in ihren Tab zurückkehrst – siehe Aktualität der Daten weiter unten.

Depot

  • Einstand – der investierte Betrag, umgerechnet in deine Anzeigewährung.
  • Heute – die Veränderung seit dem letzten Schlusskurs.
  • Rendite – der Gewinn oder Verlust seit dem Kauf.
  • p. a. – die Rendite pro Jahr (dafür braucht jeder Kauf ein Kaufdatum).
  • Div. – die Dividenden, die du seit deinem Kaufdatum erhalten hast (Daten von Yahoo Finance, brutto vor Quellensteuer).
  • Schaltfläche Analyse – öffnet die Seite Analyse mit diesem Ticker (Chart, technische Analyse und Fundamentaldaten).
  • Signalpunkte – zwei farbige Punkte neben dem Tickernamen. Der erste ist das technische Signal (grün = „Rücksetzer-Setup“, gelb = „Neutral“, rot = „Schwacher Trend“), berechnet aus 7 Indikatoren – eine feste Checkliste für Käufe nach Rücksetzern, keine Anlageberatung (siehe Das Signal unter Detailansicht mit Chart); es wird automatisch geladen, wenn du die Seite öffnest, einen Kauf hinzufügst oder auf Aktualisieren klickst. Der zweite ist der Analystenkonsens (nur für US-Werte und nur mit einem Finnhub-API-Schlüssel in den Einstellungen); er wird nach dem technischen Signal im Hintergrund geladen. Fehlt er noch, wird er sofort geladen, sobald du die Detailansicht öffnest. Fahre mit der Maus über einen Punkt, um eine Erklärung zu sehen.
  • Roter Rand links – der Kurs liegt unter dem Trailing-Stop (dem höchsten Schlusskurs seit deinem frühesten Kaufdatum, abzüglich des Prozentsatzes, den du unter Trailing-Stop in % in den Einstellungen festgelegt hast; standardmäßig 15 %).
  • Klicke bei einer Position mit mehreren Käufen auf den Pfeil neben dem Ticker, um die einzelnen Käufe aufzuklappen.
  • Ein-Jahres-Markierung (z. B. 1 J. in 12 Tg., danach orange 1 J. · vor 5 Tg.) – für Käufe mit der Strategie Magic Formula (Feld Strategie in Position hinzufügen und Kauf bearbeiten). Nach der Magic Formula hältst du jede Aktie etwa ein Jahr; danach wird sie verkauft und ersetzt, es sei denn, sie steht noch auf der Liste. Deshalb zeigt ein so gekennzeichneter Kauf die Markierung jeweils 30 Tage vor und nach jedem Jahrestag des Kaufs; die wöchentliche E-Mail nennt ihn in den zwei Wochen vor dem Jahrestag und in der Woche danach. Fährst du mit der Maus darüber, siehst du das genaue Datum und die aktuelle Rendite des Kaufs. Bei einer Position mit mehreren Käufen zeigt die Zeile der Position die Markierung des Kaufs, der als Erstes fällig ist; klappe die Zeile auf, um die Markierung jedes einzelnen Kaufs zu sehen. Käufe ohne diese Strategie bekommen nie eine Markierung – die Angabe ist optional, standardmäßig steht das Feld auf Keine. Fügst du einen Ticker hinzu, der in den letzten 60 Tagen (auf diesem Gerät) in deinem Magic-Formula-Screen stand, ist die Strategie schon vorausgewählt; stelle sie auf Keine, wenn du aus einem anderen Grund kaufst. Käufe ohne Kaufdatum bekommen keine Markierung.
  • Journal – öffnet dein Trading-Journal (Transaktionen, realisierte Gewinne und Verluste, Auswertung). Mehr dazu unter Trading-Journal weiter unten.
  • Rebalancing – lege für jeden Ticker eine Zielgewichtung in % fest; die App berechnet, wie viele ganze Stück du kaufen oder verkaufen müsstest.
  • Mit KI analysieren – kopiert einen strukturierten Prompt mit einer Zusammenfassung deines Depots in die Zwischenablage, den du in einen beliebigen KI-Assistenten einfügen kannst.
  • KI-Recherche-Prompt (das Symbol mit den zwei Sternchen in jeder Zeile, auch auf der Watchlist und im Screener) – kopiert einen fertigen Prompt für die Analyse genau dieses Unternehmens; deine Position, die Signale und die Screener-Kennzahlen sind darin schon eingetragen. Mehr dazu unter KI-Recherche-Prompt weiter unten.
  • Cash (über der Tabelle) – dein Cashbestand je Währung; zahle mit + Einzahlen Geld ein, oder zahle in der jeweiligen Zeile aus bzw. lösche den Bestand. Mehr dazu unter Verkäufe und Cash weiter unten.
  • „Stand: HH:MM“ (oben rechts neben Aktualisieren) – wie aktuell diese Tabelle ist. Angezeigt wird der älteste Kurs in deinem Depot, damit die Angabe nichts beschönigt; fährst du mit der Maus über das Status-Feld einer Zeile, siehst du die Zeit für diesen einen Ticker. Siehe Aktualität der Daten weiter unten.

KI-Recherche-Prompt

  • Das Symbol mit den zwei Sternchen in einer Zeile von Depot, Watchlist oder Smart Screen kopiert einen Prompt für einen Kurzcheck dieses Tickers: Warnsignale, Bull- und Bear-Case und eine Zusammenfassung, die sich in zwei Minuten lesen lässt. Mehr braucht es nicht, um eine Zeile im Screener vorzusortieren.
  • Öffne die Detailansicht (Klick auf den Tickernamen), um zwischen Kurzcheck und Tiefenanalyse zu wählen. Die Tiefenanalyse ist der vollständige, modulare Bericht: Unternehmensüberblick, letzte Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen, Warnsignale, Burggraben, Bewertung im Vergleich mit Wettbewerbern, DCF-Annahmen, Termine möglicher Katalysatoren, Qualität des Managements, Bull- und Bear-Case, eine Checkliste in einfacher Sprache, eine Zusammenfassung und ein Gesamtscore im Vergleich mit den Wettbewerbern – zwölf Abschnitte in fester Reihenfolge.
  • Der Prompt enthält bereits alles, was die App weiß: den aktuellen Kurs und seine Lage in der 52-Wochen-Spanne, den Trend der 200-Tage-Linie, deinen Einstandswert und deine nicht realisierte Rendite, die Höhe deines Trailing-Stops und ob der Kurs darunter liegt, und – bei einer Zeile aus dem Screener – den Gesamtscore dieses Screens, die Scores der einzelnen Faktoren und die Fundamentaldaten. Außerdem trägt er mögliche Vergleichsunternehmen aus dem aktuellen Screen ein – wenn möglich aus derselben Branche, sonst aus demselben Sektor – und nennt die Zuordnung, nach der sie ausgewählt wurden. Denn der Assistent soll sie prüfen und alle streichen, die nicht passen: Sektor- und Branchenzuordnungen sind beide unzuverlässig (eine Neobank kann neben JPMorgan einsortiert sein), deshalb werden Vergleichsunternehmen nur vorgeschlagen, nie als passend vorausgesetzt.
  • Füge ihn in einen KI-Assistenten mit Websuche ein. Der Bericht braucht Pflichtveröffentlichungen, datierte Zahlen und Details aus der letzten Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen – Dinge, die kein Modell zuverlässig aus dem Gedächtnis kennt. Der Prompt weist den Assistenten an, im Web zu suchen, zu jeder Aussage Quelle und Datum zu nennen und eine Zahl als nicht verifiziert zu kennzeichnen, statt eine plausible zu erfinden – ein Modell ohne Internetzugang kann das aber nicht einhalten. Der Prompt selbst ist auf Englisch, damit seine Anweisungen präzise bleiben; er bittet den Assistenten, den Bericht auf Deutsch zu schreiben.
  • Mit zwei Gewohnheiten fängst du fast alles andere ab. Prüfe stichprobenartig zwei oder drei der Quellenangaben – ein Link, der seriös aussieht, kann auf das falsche Unternehmen verweisen, und in unseren Tests ist das nur bei Sekundärquellen passiert, nie bei einer Pflichtveröffentlichung. Und bevor du auf Grundlage des Berichts handelst: Lass ihn zweimal erstellen und vergleiche – widersprechen sich zwei Berichte bei einer veröffentlichten Zahl, weißt du sofort, welche Zahlen du an der Quelle prüfen musst.
  • st-ox verschickt dabei nichts – der Prompt landet in deiner Zwischenablage und sonst nirgends. Der Bericht soll eine Entscheidung bewusst nur vorbereiten, nicht treffen: Der Prompt verlangt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung, und weder der Prompt noch das Ergebnis ist eine Anlageberatung.
  • Die Daytrading-Scans haben bewusst keine solche Schaltfläche – ein Analysebericht über die Fundamentaldaten widerspricht der Idee eines Momentum-Scans für den Handel innerhalb eines Tages.
  • Ausführlich, mit den Regeln für Quellenangaben und dem Grund für jede einzelne: Der KI-Recherche-Prompt im Detail.

Positionen hinzufügen

  • Nutze auf der Seite Depot das Formular Position hinzufügen (ein neuer Ticker legt eine neue Position an, bei einem vorhandenen kommt ein weiterer Kauf hinzu). Gib einen Ticker (z. B. AAPL, BMW.DE, EFT1T.TL), die Stückzahl und optional ein Kaufdatum ein; Kurse und Stückzahlen kannst du mit Dezimalkomma eingeben (12,50). Hier, in Kauf bearbeiten und im Bereich Suche kannst du auch die ISIN eines Fonds eingeben (z. B. LU1829221024): Die App sucht sie und ersetzt sie durch den Ticker der Börsennotierung, die Yahoo als erste liefert; der Hinweis unter dem Feld nennt sie (zum Beispiel UST.PA an der Euronext Paris). Hast du eine andere Börsennotierung desselben Fonds gekauft, füge sie stattdessen über die Suche hinzu. Eine ISIN, zu der keine Börsennotierung gefunden wird, wird nicht gespeichert.
  • Positionen, die noch unter einer ISIN gespeichert sind, weil sie aus der Zeit vor dieser Suche stammen, haben keinen Kurs und zeigen in ihrer Zeile die Schaltfläche Ticker finden. Sie nennt die Börsennotierung und deren Handelswährung und ersetzt die ISIN in allen Käufen dieser Position. Die Kaufwährung ändert sie nicht, denn nur du weißt, in welcher Währung du bezahlt hast: Prüfe danach in Kauf bearbeiten den Kaufkurs und die Kaufwährung (bei einem einzelnen Kauf öffnet sich das Formular automatisch).
  • Lass den Kaufkurs leer – die App holt dann den historischen Kurs zum Kaufdatum von Yahoo Finance. Findet sie für ein vergangenes Datum keinen Kurs, bittet sie dich, deinen Kaufkurs einzugeben, statt den heutigen Kurs zu verwenden. Leerst du das Tickerfeld, werden auch der vorausgefüllte Kurs, das Datum und die Stückzahl gelöscht.
  • Jeder Kauf wird als eigener Eintrag gespeichert, damit der Depotwert-Chart deine tatsächlichen Einstiegszeitpunkte zeigt.
  • Kaufwährung – die Währung, in der du bezahlt hast. Voreingestellt ist die Handelswährung des Werts (z. B. USD bei US-Aktien). Ändere sie nur, wenn du tatsächlich in einer anderen Währung bezahlt hast.
  • Automatischer Abzug vom Cash – reicht dein Cashbestand für den Kauf, wird der Betrag abgezogen, sobald du auf Kauf hinzufügen klickst. Zuerst wird Cash in derselben Währung verwendet; reicht das nicht, wird der Rest zu aktuellen Wechselkursen aus deinen anderen Währungen umgerechnet. Ein grüner Hinweis zeigt genau, was abgezogen wird; reicht das Cash nicht, wird der Hinweis rot, und dein Cash bleibt unverändert. Entferne das Häkchen bei Kaufbetrag vom Cashbestand abziehen, um den Kauf zu erfassen, ohne das Cash anzutasten (z. B. wenn du mit Geld gekauft hast, das du nicht in der App verfolgst).

Verkäufe und Cash

  • Klicke in einer Zeile der Positionstabelle auf Verkaufen und gib Stückzahl, Verkaufskurs und die Währung des Erlöses ein. Der Erlös wird automatisch deinem Cashbestand gutgeschrieben. Die Käufe werden nach FIFO verringert (die ältesten zuerst).
  • Cash hat einen eigenen Bereich Cash über der Positionstabelle – eine Zeile je Währung mit dem Betrag in der jeweiligen Währung (z. B. 900,00 $), klein daneben der Gegenwert in deiner Anzeigewährung, und oben im Bereich die Summe.
  • Mit + Einzahlen oben im Cash-Bereich zahlst du Geld ein, ohne etwas zu verkaufen. Du kannst jede Währung wählen (auch eine, die du noch nicht hast); jede Einzahlung wird zum vorhandenen Bestand addiert, statt ihn zu überschreiben.
  • In der Zeile einer Währung nimmst du mit − Auszahlen einen Betrag heraus, und mit löschst du den gesamten Bestand dieser Währung.
  • Cash zählt zum Depotwert und erscheint in der Aufteilung. Am Betrag der Gesamtrendite ändert es nichts: Es zählt zum Depotwert und zum investierten Betrag jeweils mit seinem Nennwert, Ein- und Auszahlungen verändern den Gewinn oder Verlust also nicht. Der Prozentwert darunter bezieht sich aber auf den investierten Betrag einschließlich Cash – ein großer Cashbestand macht ihn kleiner. Realisierte Gewinne und Verluste aus Verkäufen findest du im Trading-Journal.

Trading-Journal

Öffne das Journal über die Schaltfläche oben auf der Seite Dashboard oder oben im Bereich Positionen auf der Seite Depot. Es zeichnet deine Käufe und Verkäufe vollständig auf, verteilt auf drei Tabs (alle Beträge in deiner Anzeigewährung zum aktuellen Wechselkurs):

  • Transaktionen – alle Käufe und Verkäufe mit Datum, die neuesten zuerst: Datum, Art, Ticker, Stückzahl, Kurs in der jeweiligen Währung und der Betrag in deiner Anzeigewährung. Käufe tragen den Status Im Bestand, Teilweise verkauft oder Verkauft; Verkäufe zeigen den realisierten Gewinn oder Verlust, die Haltedauer und die Rendite in %. Oben fasst eine Leiste zusammen, wie viel du gekauft (Kaufsumme) und verkauft hast (Verkaufserlös) und wie hoch dein realisierter Gewinn oder Verlust insgesamt ist (Realisiert). Eine Position, die du einmal gekauft und in Teilen verkauft hast, erscheint weiterhin als ein einziger Kauf in ihrer ursprünglichen Größe.
  • Realisiert – das ausführliche Protokoll abgeschlossener Trades, eine Zeile je Kauf, der bei einem Verkauf ganz oder teilweise aufgelöst wurde (Einstandswert nach FIFO), mit Kauf- und Verkaufskurs in der jeweiligen Währung, Einstand, Erlös, realisiertem Gewinn oder Verlust, Haltedauer und einer Aufschlüsselung nach Jahren.
  • Auswertung – wie deine Trades insgesamt laufen: Trefferquote, realisierter Gewinn insgesamt und im Schnitt je Verkauf (Erwartungswert), Profitfaktor, durchschnittliche Haltedauer, durchschnittlicher Gewinn und Verlust, dein bester und dein schlechtester Trade sowie realisierte Gewinne und Verluste nach Jahr.

Die Einträge entstehen automatisch – ein Kauf wird erfasst, sobald du ihn hinzufügst, sein Ergebnis, sobald du verkaufst. Mit CSV exportieren lädst du den aktuellen Tab (Transaktionen oder Realisiert) als Tabelle herunter, und zwar so, dass Excel mit deutschen Ländereinstellungen sie direkt öffnet (Semikolon, Dezimalkomma).

Das Journal ergibt sich aus deinen aktuellen Käufen und deiner Verkaufshistorie – bearbeitest du einen Kauf, ändert sich sein Eintrag in den Transaktionen, und Alle Daten löschen (in den Einstellungen) löscht das Journal zusammen mit allem anderen.

CSV-Import

Füge auf der Seite Depot den Inhalt einer CSV-Datei ein oder ziehe die Datei hinein: Ticker; Stück[; Kaufkurs; Kaufdatum; Währung; Notiz]. Pflicht sind nur Ticker und Stück. Getrennt wird mit Semikolon, Tab oder Komma; eine Kopfzeile ist optional, auch mit deutschen Spaltennamen wie Stück, Kaufkurs oder Kaufdatum. In Dateien mit Semikolon gilt das Dezimalkomma (12,50), in Dateien mit Komma der Dezimalpunkt (12.50); in tabgetrennten Daten – etwa Zellen, die du direkt aus Excel kopierst – gilt beides. Ein Datum schreibst du als TT.MM.JJJJ oder JJJJ-MM-TT. Fehlt der Kaufkurs, setzt die App den Kurs zum Kaufdatum ein (bei einem Kauf ohne Datum den aktuellen Kurs); Zeilen, für die sich kein Kurs ermitteln lässt, werden übersprungen. Statt des Tickers funktioniert auch die ISIN eines Fonds (z. B. LU1829221024): Die App sucht sie und ersetzt sie durch die Börsennotierung, die Yahoo als erste liefert. Die Notiz ist das letzte Feld; ohne Kopfzeile darf sie deshalb auch das Trennzeichen enthalten. Beispiel:

AAPL;10;145,50;01.06.2023;USD;Erster Kauf
oder mit Komma getrennt: AAPL,10,145.50,2023-06-01,USD,Erster Kauf

Detailansicht mit Chart

Klicke in der Tabelle von Depot, Watchlist oder Screener auf einen Tickernamen, um seine Detailansicht zu öffnen. Sie zeigt den Kursverlauf (3M / 6M / 1J / 2J), die 200-Tage-Linie und – nur bei Werten in deinem Depot – eine Linie für den Trailing-Stop. Die Indikatoren:

  • RSI (14) – unter 30 = überverkauft, über 70 = überkauft.
  • RVI (10) – bullish, wenn die RVI-Linie über ihrer Signallinie liegt.
  • Rel. Volatilität (14) – der Relative Volatility Index nach Dorsey; über 50 = die Schwankungen entfallen vor allem auf Aufwärtsbewegungen.
  • OBV – steigend = der Kaufdruck überwiegt.
  • Hist. Volatilität – die historische Volatilität der letzten 30 Tage, auf ein Jahr hochgerechnet.
  • Abstand GD 200 – wo der Kurs im Verhältnis zur 200-Tage-Linie steht, eingefärbt danach, wie gut er sich für einen Einstieg nach einem Rücksetzer eignet: grün innerhalb des Kursbands (−10 % bis +5 % um die Linie), orange knapp außerhalb (etwas zu weit darüber oder ein tieferer Rücksetzer), rot bei großem Abstand nach oben (mehr als 20 % darüber) oder tief im Bereich des fallenden Messers (mehr als 20 % darunter).
  • 52 Wochen – wo der Kurs zwischen dem Hoch und dem Tief der letzten 52 Wochen steht. Der Balken ist grün in den unteren 40 % der Spanne (womöglich günstig), orange in der Mitte und rot nahe am Hoch (heiß gelaufen).

Die Linie für den Trailing-Stop erscheint nur bei Werten in deinem Depot – sie beginnt bei deinem frühesten Kaufdatum und hätte für Werte, die nur auf der Watchlist stehen, keine Bedeutung. Ihr Abstand ist dein Trailing-Stop in % aus den Einstellungen (standardmäßig 15 %, einstellbar von 1 bis 50 %).

Das Signal: „Rücksetzer-Setup“, „Neutral“ oder „Schwacher Trend“

Das Signal ist eine Checkliste für den Kauf nach einem Rücksetzer („Buy the Dip“), die darauf setzt, dass der Kurs zu seinem Mittelwert zurückkehrt. Sie prüft in zwei Schritten. Zuerst sucht sie nach einem echten Rücksetzer (RSI unter 40, Kurs zwischen dem 0,90- und dem 1,05-Fachen der 200-Tage-Linie und in den unteren 40 % der 52-Wochen-Spanne); dann verlangt sie erste Anzeichen von Stabilisierung (RVI bullish, relative Volatilität ≥ 50, OBV steigend oder eine 30-Tage-Volatilität unter der 90-Tage-Volatilität). Für „Rücksetzer-Setup“ braucht es beides: einen echten Rücksetzer (mindestens zwei der Rücksetzer-Signale) und mindestens ein Zeichen von Stabilisierung. Eine fallende Aktie, die keine Anzeichen zeigt, sich zu fangen, bekommt nie „Rücksetzer-Setup“; und lässt sich die Stabilisierung gar nicht messen (z. B. bei einem Wert außerhalb der USA ohne Volumendaten), ist das Signal auf „Neutral“ begrenzt.

Dazu kommen zwei Filter. Der Trendfilter begrenzt das Signal auf „Neutral“, wenn die 200-Tage-Linie fällt – ein Rücksetzer in einem Abwärtstrend bekommt also nie „Rücksetzer-Setup“. Der Filter gegen fallende Messer schließt „Rücksetzer-Setup“ aus, solange der Kurs mehr als 10 % unter der 200-Tage-Linie liegt. Liegt eine Aktie darunter und fällt zugleich die 200-Tage-Linie, lautet das Signal „Schwacher Trend“ statt „Neutral“, weil diese Kombination ein Warnzeichen ist. Das Signal folgt festen Regeln und ist keine Anlageberatung.

Marken unter dem Kurs

Bei „Rücksetzer-Setup“ oder „Neutral“ zeigt die Detailansicht zwei Marken unter dem aktuellen Kurs – die Kurse, bei denen dieses Setup nicht mehr aufgeht. Sie sind nach ihrem Abstand zum aktuellen Kurs sortiert, sodass die Marke, die zuerst erreicht würde, oben steht:

  • Vorgeschlagener Stopp-Kurs – ein Kurs um einen Volatilitätspuffer (½·ATR) unter dem Tief der letzten 20 Handelstage; er liegt mindestens 3 % und höchstens so weit unter dem aktuellen Kurs, wie es dein Trailing-Stop in % vorgibt, damit ein flacher Rücksetzer keinen Stopp ergibt, der beim kleinsten Ausschlag greift. Das ist eine Marke für das Risikomanagement: Hier würde eine Position geschlossen.
  • Dip-Setup ungültig unter – die Linie bei 0,90 × 200-Tage-Linie. Das ist eine Marke für die Gültigkeit des Signals: Darunter gilt der Rücksetzer als fallendes Messer, und „Rücksetzer-Setup“ ist ausgeschlossen (fällt zugleich die 200-Tage-Linie, lautet das Signal „Schwacher Trend“).

Die beiden Marken messen Unterschiedliches, deshalb ist ihre Reihenfolge nicht fest. Meist liegt der Stopp-Kurs näher, und die Linie bei 0,90 × 200-Tage-Linie ist die tiefere Absicherung. Bei einem tiefen Rücksetzer liegt diese Linie aber über dem Stopp-Kurs, und die Detailansicht zeigt den Hinweis Fragiles Setup: Das Setup gilt nicht mehr als Rücksetzer, bevor der Stopp-Kurs überhaupt erreicht ist. Ein „Rücksetzer-Setup“ mit diesem Hinweis hat die Checkliste nur knapp bestanden – der Kurs liegt womöglich nur einen Bruchteil eines Prozents innerhalb des Kursbands, und schon eine gewöhnliche Tagesbewegung schiebt ihn hinaus. Die App weist auf solche Fälle hin, statt das Signal herabzustufen, denn Trendfilter und Stabilisierungsprüfung können trotzdem erfüllt sein. Lies es als knappes „Rücksetzer-Setup“, nicht als deutliches – und bedenke, dass die Checkliste das Kursband nur mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet: Knapp innerhalb zählt genauso viel wie bequem in der Mitte.

Inverse und gehebelte Produkte bekommen kein Signal

Diese Produkte bekommen überhaupt kein Signal – die Detailansicht zeigt entfällt und nennt die Art des Produkts. Es gibt drei Arten, und die App unterscheidet sie, weil sie aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Dip-These passen:

  • Invers (−1×) – z. B. ProShares Short QQQ. Ohne Hebel; es steigt einfach, wenn sein Index fällt.
  • Gehebelt (2× / 3× long) – z. B. ProShares Ultra S&P500, Direxion Daily … Bull 3X.
  • Gehebelt invers (−2× / −3×) – z. B. UltraShort, UltraPro Short, Daily Bear 3X.

Bei allen wird der Hebel täglich neu eingestellt. Sie sollen das Vielfache der Indexbewegung über einen einzigen Tag liefern, und das Ergebnis jedes Tages baut auf dem des Vortags auf. Über längere Zeiträume ist das Ergebnis deshalb pfadabhängig: Es hängt davon ab, in welcher Reihenfolge die Bewegungen kamen, und nicht nur davon, wo der Index am Ende steht. Ein schwankender Seitwärtsmarkt zehrt an ihnen, selbst wenn der Index am Ende des Zeitraums unverändert steht – das nennt man meist Volatilitätsverlust.

Bei inversen Produkten führt das in einem steigenden Markt zu einem strukturellen Wertverlust. Ein Kurs nahe dem Tief der 52-Wochen-Spanne ist bei ihnen also der Normalzustand und kein Zeichen, dass sie günstig sind – ein Signal, das auf die Rückkehr zum Mittelwert setzt, hat hier keinen Mittelwert, zu dem der Kurs zurückkehren könnte. Bei gehebelten Long-Produkten gilt die umgekehrte Sicht: Sie steigen im Bullenmarkt, aber jeder Kursrückgang trifft sie verstärkt, und der Volatilitätsverlust wirkt trotzdem – eine Checkliste für den Kauf nach Rücksetzern unterschätzt hier das Risiko, das du eingehst. So oder so sind das Instrumente für den kurzfristigen, taktischen Einsatz und nicht dafür, in fallende Kurse hinein nachzukaufen. Die einzelnen Indikatoren (RSI, OBV usw.) werden trotzdem angezeigt, weil sie die jüngste Kursentwicklung unabhängig davon beschreiben.

Watchlist

  • Öffne in der Seitenleiste die Watchlist.
  • Mehrere Watchlists – die Tabs über der Tabelle zeigen deine Listen (bis zu 10). Ein Klick auf einen Tab wechselt die Liste, + legt eine neue an. Am aktiven Tab benennst du die Liste mit dem Stift um oder löschst sie mit (die letzte verbleibende Liste lässt sich nicht löschen). Derselbe Ticker darf auf mehreren Listen stehen.
  • Gib einen Ticker direkt ein und klicke auf + Hinzufügen, oder suche rechts im Bereich Suche nach dem Namen und füge den Wert mit einem Klick hinzu – neue Ticker landen immer in der gerade aktiven Liste. Auf beiden Wegen kannst du auch die ISIN eines Fonds eingeben: Die App sucht sie und fügt den Ticker seiner Börsennotierung hinzu.
  • Deine Listen sind in deinem Konto gespeichert und stehen dir auf allen Geräten zur Verfügung; welche Liste zuletzt aktiv war, merkt sich jedes Gerät selbst.
  • Jede Zeile zeigt den aktuellen Kurs, die Veränderung zum Vortag (in der Währung des Werts und in %) und das technische Signal als farbigen Punkt (grün/gelb/rot). Der Punkt wird automatisch geladen, sobald du die Watchlist öffnest – du musst dafür nichts tun.
  • Klicke auf einen Tickernamen, um seine Detailansicht zu öffnen (Indikatoren, 200-Tage-Linie). Hast du einen Finnhub-API-Schlüssel hinterlegt, erscheint bei US-Werten danach auch der Punkt für den Analystenkonsens in der Zeile.
  • Kauf erfassen wechselt zur Seite Depot und füllt dort das Formular Position hinzufügen für diesen Ticker vor – so wird aus einem beobachteten Wert mit wenigen Klicks eine Position.
  • Analyse öffnet den Ticker auf der Seite Analyse mit Chart, technischer Analyse und Fundamentaldaten (bei Werten außerhalb der USA mit dem eigenen Chart von st-ox).
  • Mit entfernst du einen Ticker von der Watchlist.
  • „Stand: HH:MM“ (neben Aktualisieren) – wie aktuell die Kurse sind. Die Angabe richtet sich nach der Zeile mit dem ältesten Kurs, damit sie nichts beschönigt; fahre mit der Maus über einen Kurs, um zu sehen, wann genau er abgerufen wurde. Aktualisieren lädt die Kurse dieser Liste sofort neu. Mehr dazu unter Aktualität der Daten weiter unten.

Analyse

  • Gib ein Symbol im TradingView-Format ein (z. B. NASDAQ:AAPL, XETR:BMW) und klicke auf Laden.
  • Über die Schaltfläche Analyse in Depot, Watchlist und Screener gelangst du direkt zur Seite Analyse; das passende Symbol ist dann schon eingetragen. Das ist auch der sicherste Weg: Ein von Hand eingegebenes EURONEXT:-Symbol kann st-ox keinem der Euronext-Börsenplätze (Paris, Amsterdam, Brüssel, Lissabon) eindeutig zuordnen und zeigt dann den TradingView-Chart, der dafür keine Kurse hat.
  • Chart – bei US-Aktien der vollständige, interaktive Kerzenchart von TradingView. Für andere Märkte (London, Paris, Xetra, Tokio, Hongkong …), für die der eingebettete TradingView-Chart keine Daten hat, zeigt st-ox stattdessen einen eigenen Kurschart mit 200-Tage-Linie und den Zeiträumen 3M bis 2J.
  • Technische Analyse – eine Anzeige von TradingView, die technische Indikatoren für mehrere Zeiträume zu einer Einschätzung zwischen Verkauf und Kauf zusammenfasst. Das ist TradingViews eigene Einstufung, nicht das Signal von st-ox.
  • Fundamentaldaten – wichtige Finanzkennzahlen eines Unternehmens (Bewertung, Gewinn- und Verlustrechnung, Margen) von TradingView. Bei ETFs und Fonds, die keine Gewinn- und Verlustrechnung haben, zeigt st-ox an dieser Stelle eigene Fondskennzahlen von Yahoo Finance (Kategorie, Fondsvolumen, Kostenquote, Ausschüttungsrendite, Rendite über mehrere Zeiträume). Darunter folgt ein Unternehmensprofil bzw. Fondsprofil: Sektor, Branche und eine Beschreibung des Geschäfts oder, bei Fonds, Anbieter und größte Positionen.

Musterportfolios

Die Seite Musterportfolios (in der Seitenleiste unter Screener) ist eine kleine Sammlung von Beispielaufteilungen. Mit dem Umschalter In EUR / In USD oben rechts schaltest du alle Modelle zwischen in Euro notierten UCITS-ETFs (für eine Geldanlage in Euro) und den entsprechenden in den USA notierten ETFs (für eine Geldanlage in US-Dollar) um – dieselbe Strategie, umgesetzt mit den Instrumenten, die du tatsächlich kaufen kannst. In der Ansicht In USD entfallen die Hinweise zur Euro-Absicherung, und das abgesicherte Modell heißt Global ausgewogen; deine Wahl merkt sich jedes Gerät. (Das Ivy-Portfolio nutzt in beiden Ansichten seine ursprünglichen US-ETFs.) Wähle ein Modell über die Tabs:

  • Vermögenserhalt – eine Mischung, die Kapital erhalten soll: kurz und mittel laufende Staatsanleihen, inflationsindexierte Anleihen, Aktien mit Qualitäts- und Minimum-Volatilitäts-Ausrichtung, Gold und ein Baustein Cash/Geldmarkt. Ausgelegt auf geringe Rückgänge und den Erhalt der realen Kaufkraft, nicht auf die höchste Rendite.
  • Wachstum – eine offensivere, aktienlastige Mischung mit einem kleinen Gegengewicht aus Gold, mittel laufenden Staatsanleihen und Cash. Die Aktienbausteine für Industrieländer sind EUR-abgesichert; Schwellenländer bleiben nicht abgesichert.
  • Ivy-Portfolio – Mebane Fabers Mischung aus fünf Anlageklassen zu je 20 %, mit den ursprünglichen US-ETFs (VTI, VEU, IEF, VNQ, DBC). Die ETFs notieren in US-Dollar, du trägst also ein Währungsrisiko, und wer in der EU privat anlegt, kann in den USA aufgelegte ETFs in der Regel nicht direkt kaufen. Im Original kommt eine Timing-Regel mit dem gleitenden 10-Monats-Durchschnitt hinzu (ein Baustein wird nur gehalten, solange er über seinem 10-Monats-Durchschnitt liegt); die App lädt die Buy-and-Hold-Variante mit gleichen Gewichten. Wenn du die Timing-Regel selbst anwenden willst, findest du die aktuellen Signale im monatlichen Update von AdvisorPerspectives.
  • All-Weather-Portfolio – Ray Dalios Mischung mit ausgewogen verteiltem Risiko (30 % Aktien, 55 % Staatsanleihen, aufgeteilt in lang und mittel laufende, 7,5 % Gold, 7,5 % Rohstoffe), umgesetzt mit in Euro notierten UCITS-ETFs. Sie soll in jedem wirtschaftlichen Umfeld bestehen und nur flache Rückgänge haben, statt der höchsten Rendite nachzujagen.
  • Laufende Erträge – eine ertragsorientierte UCITS-Mischung: weltweite Aktien mit hoher Dividende und mit Dividendenwachstum, börsennotierte Immobilien und Euro-Anleihen guter Bonität (Investment Grade). Ausgelegt auf regelmäßige Ausschüttungen und relative Stabilität statt auf Wachstum; die Ausschüttungen der Bausteine fließen in deine Gesamtrendite ein.
  • Permanent Portfolio – Harry Brownes Aufteilung zu je 25 % auf Aktien, lang laufende Staatsanleihen, Gold und Cash, umgesetzt mit in Euro notierten UCITS-ETFs. Sehr einfach und robust – jeder Baustein ist für ein bestimmtes wirtschaftliches Umfeld gedacht, in dem er seine Stärken ausspielt.
  • Global (EUR-abgesichert) (in der Ansicht In USD Global ausgewogen) – eine weltweit gestreute, ausgewogene Mischung von etwa 60/40, deren Aktien-, Anleihen- und Rohstoffbausteine EUR-abgesichert sind oder auf Euro lauten, damit Schwankungen zwischen US-Dollar und Euro die Rendite kaum beeinflussen: EUR-abgesicherte Aktien aus Industrieländern, Euro-Anleihen und ein Anteil Gold und Rohstoffe: Gold als Schutz in Krisen und ein EUR-abgesicherter, breit gestreuter Rohstoff-ETF als Schutz vor Inflation. Ganz ohne Währungsrisiko ist das Modell nicht: Gold ist nicht abgesichert und bewegt sich mit dem US-Dollar, und der europäische Immobilien-ETF notiert zwar in Euro, enthält aber auch Unternehmen aus der Schweiz und Schweden. Damit das Währungsrisiko gering bleibt, gibt es keinen Baustein für Schwellenländer (deren Währungen lassen sich praktisch nicht absichern), und die Immobilien sind aus demselben Grund europäisch. Die Absicherung kostet laufend Geld (ungefähr die Zinsdifferenz zwischen Euro und US-Dollar).

Für jeden Baustein siehst du die Zielgewichtung (Spalte Ziel), dein aktuelles Gewicht (Ist) und die Abweichung dazwischen (Ist minus Ziel, in Prozentpunkten) – grün, wenn du nah am Ziel liegst, orange, wenn die Abweichung so groß ist, dass ein Rebalancing infrage kommt. Fasst ein Modell Bausteine zusammen (z. B. den gesamten Aktienanteil), zeigt eine Zwischensumme Ziel, Ist und Abweichung der Gruppe. Ein Klick auf einen Ticker öffnet seine Detailansicht (Kursverlauf, Indikatoren). Der Hinweis Umsetzung schlägt vor, wie du das Geld investieren kannst. Ins Rebalancing übernehmen überträgt die Zielgewichtungen des Modells ins Rebalancing – dort siehst du dann, wie viele ganze Stück du zu aktuellen Kursen kaufen müsstest, auch bei Instrumenten, die du noch nicht besitzt. Alle zur Watchlist hinzufügen legt eine Watchlist mit dem Namen des Modells an (oder ergänzt sie, falls es sie schon gibt).

Im Tab Was-wäre-wenn (nach den Modell-Tabs) rechnest du hoch, wie sich eine Geldanlage mit jedem Modell entwickeln könnte. Gib eine Einmalanlage, optional eine monatliche Sparrate und eine Anlagedauer ein; die Tabelle zeigt dann für alle Modelle nebeneinander das Endvermögen in den Spalten Pessimistisch, Median und Optimistisch (etwa das 10. Perzentil, die Mitte und das 90. Perzentil), dazu eine Einstufung des Risikos (Niedrig / Mittel / Hoch), die angibt, wie breit diese Spanne ist – je höher das Risiko, desto größer der Abstand zwischen pessimistischem und optimistischem Ergebnis (fahre mit der Maus über die Einstufung, um die angenommene Volatilität und Rendite zu sehen). Mit In heutiger Kaufkraft anzeigen rechnest du die Ergebnisse mit einer Inflationsrate deiner Wahl um. Die Ergebnisse stammen aus 1.500 simulierten Renditeverläufen auf Basis der langfristigen Rendite- und Volatilitätsannahmen jedes Modells. Sie sind hypothetische Beispiele – keine Prognosen und keine Garantien.

Das sind Beispielaufteilungen, keine individuelle Anlageberatung. Findet die App einen Ticker an deinem Handelsplatz nicht, suche im Bereich Suche nach der ISIN des Fonds – so findest du denselben Fonds an einer anderen Börse.

Screener – Smart Screen

Ein Multifaktor-Screen, der Aktien findet und mit einem einzigen Score von 0 bis 100 in eine Rangfolge bringt. Über die Auswahl Markt durchsuchst du einen von 12 Märkten: USA, London, Paris, Frankfurt (Xetra), Amsterdam, Mailand, Schweiz, Stockholm, Kopenhagen, Helsinki, Tokio oder Hongkong. Dann wählst du einen Screen: Quality Compounder (rentable Unternehmen mit starkem Cashflow, die ihren Wert stetig steigern – zu einem vernünftigen Preis), Emerging Growth (schneller wachsende Small und Mid Caps mit stabilen Margen – die Spanne reicht in den USA bis etwa 20 Mrd. $, die größten Werte hier sind also keine Small Caps), Capital Preservation (defensive, schwankungsarme Dividendenzahler, sortiert nach Qualität, Stabilität, günstiger Bewertung und Dividende – nicht nach Wachstum), Microcap Survivors (das Segment der Pennystocks und Microcaps, sortiert nach Überlebensfähigkeit, Qualität, günstiger Bewertung und Momentum) oder Magic Formula (Joel Greenblatts Rangfolge aus zwei Kennzahlen – siehe unten; sie funktioniert anders als die anderen vier).

Kleinere Märkte (z. B. Helsinki) liefern naturgemäß kurze Listen – dort gibt es einfach weniger Unternehmen, die jedes Kriterium erfüllen.

Jede Aktie muss eine Reihe von Pflichtkriterien erfüllen (z. B. Mindestwerte bei ROIC und Margen, ein positiver Free Cashflow und ein Aufwärtstrend-Filter; der defensive Screen verlangt zusätzlich ein niedriges Beta, geringe Volatilität und eine Dividende, der Microcap-Screen eine ausreichende Cash-Reichweite, eine Current Ratio von mindestens 1,5 und einen Mindestkurs). Die verbleibenden Aktien bekommen für die vier angezeigten Faktoren Punkte – die vier Balken in jeder Zeile zeigen die Aufschlüsselung, und ihre Bezeichnungen wechseln je nach Screen; fahre nach einem Wechsel mit der Maus über einen Balken, um zu sehen, wofür er steht. Für alle Screens gilt: Die Bewertung ist nie ein Pflichtkriterium. Sie fließt in den Score ein, sodass ein Unternehmen, das bei den anderen Faktoren stark genug ist, weit oben stehen kann, obwohl es teuer ist – bei Quality Compounder hat etwa jeder sechste Wert ein Kurs-Free-Cashflow-Verhältnis über 40 (Stand: September 2026). Die Spalten sind dafür da, dass du das siehst. Auch die Kennzahlen-Spalten wechseln je nach Screen. Je Sektor werden höchstens vier Aktien angezeigt, damit kein einzelner Sektor die Liste beherrscht. Unter So funktioniert dieser Screen findest du alle Kriterien, immer für den gerade gewählten Markt. (Magic Formula ist bei den meisten Punkten dieses Absatzes die Ausnahme – kein Aufwärtstrend-Filter, keine Obergrenze je Sektor, zwei Balken statt vier; siehe ihren eigenen Abschnitt unten.)

Klicke auf ein Tickersymbol, um seine Detailansicht zu öffnen (Kursverlauf, Indikatoren, Analystenkonsens), ohne die Seite zu verlassen – dieselbe Ansicht wie in Depot und Watchlist. Mit dem Symbol Analyse (dieselbe Kurvenlinie wie beim Menüpunkt Analyse) öffnest du die Aktie stattdessen auf der Seite Analyse, mit + setzt du sie auf deine Watchlist. Führst du mehrere Watchlists, öffnet + ein kleines Menü, in dem du die Liste wählst (Listen, auf denen die Aktie schon steht, sind abgehakt) oder direkt eine neue anlegst; bei nur einer Liste wird die Aktie sofort hinzugefügt. Das wird zu einem , sobald die Aktie auf einer deiner Listen steht – fahre mit der Maus darüber, um zu sehen, auf welcher. Ganz unten öffnest du den vollständigen TradingView-Screener, um eigene Filter festzulegen.

Jedes Symbol trägt außerdem den Punkt für das Dip-Signal, der oben unter Detailansicht mit Chart beschrieben ist – grün = Einstiegs-Setup, gelb = gemischtes Bild, rot = heiß gelaufen oder Trendbruch; ein hohler Punkt heißt, dass die Kurshistorie für eine Einschätzung nicht reicht. Er beantwortet eine andere Frage als der Score daneben: Der Score beurteilt das Unternehmen, der Punkt den Zeitpunkt. Weil der Screen ohnehin verlangt, dass der Kurs auf oder über seiner 200-Tage-Linie liegt, sind die meisten Zeilen zu Recht gelb oder rot – ein starkes Unternehmen ist oft einfach deshalb rot, weil sein Kurs schon kräftig gestiegen ist. Interessant sind die grünen Punkte: Qualitätswerte, die zurückgesetzt haben, ohne dass der Trend gebrochen ist. Die Punkte erscheinen kurz nach der Tabelle, sobald die Kurshistorie der jeweiligen Aktie geladen ist.

Aktualität der Daten: Die Ergebnisse werden je Markt und Screen 30 Minuten lang zwischengespeichert (die Zeile über der Tabelle zeigt „Stand: HH:MM“). Die zugrunde liegenden Zahlen sind Fundamentaldaten, die sich nur ändern, wenn Unternehmen berichten (etwa vierteljährlich) – 30 Minuten reichen also völlig, die Liste ist praktisch auf dem Stand der letzten Quartalszahlen.

Der Screener liefert Ideen, keine Anlageberatung – ein Screen ist der Anfang der Recherche, keine Kaufliste. Prüfe Zahlen und Geschäftsmodell immer selbst, bevor du kaufst.

Microcap Survivors – der Screen für Pennystocks

Dieser Screen deckt das Segment der Pennystocks und Microcaps ab (in den USA etwa 50–500 Mio. $ Marktkapitalisierung, für jeden anderen Markt umgerechnet und angepasst). Er ist bewusst das Gegenteil der meisten Pennystock-Listen, die danach sortieren, was sich heute am stärksten bewegt hat. Warum das so ist, erklärt der Ratgeber zum Pennystock-Screener ausführlicher.

Er wählt nach Unternehmensgröße aus, nicht nach Aktienkurs – und beides hängt nur lose zusammen: Ein Unternehmen mit 400 Mio. $ Börsenwert kann aus zehn Millionen Aktien zu 40 $ bestehen oder aus vierhundert Millionen zu 1 $. Die Ergebnisse sehen deshalb nicht wie eine Pennystock-Liste aus: In den USA liegt der mittlere Kurs (Median) bei rund 10 $, und nur etwa ein Viertel der Werte kostet weniger als 5 $ (Stand: September 2026); in London sind die Kurse tatsächlich niedriger. Die einzige Kursregel ist eine Untergrenze von etwa 1 $, um Abstand zur Zone von Delistings und Aktienzusammenlegungen (Reverse Splits) zu halten; eine Obergrenze gibt es nicht. Eine Liste voller Aktien zu 10 oder 20 $ heißt also, dass der Screen funktioniert – nicht, dass etwas schiefläuft.

Der Grund: In diesem Segment entscheidet über das Ergebnis meist nicht eine falsche Anlagethese, sondern die Verwässerung. Ein Unternehmen, das Geld verbrennt, muss sich über neue Aktien finanzieren, und dein Anteil daran schrumpft, selbst wenn das Geschäft gut läuft. Ein Screen, der das ignoriert, liefert dir bereitwillig Unternehmen, die demnächst neue Aktien ausgeben – auf Kosten deiner Position.

Deshalb hat die Liste eine eigene Spalte Reichweite: wie viele Quartale das Unternehmen beim aktuellen Mittelabfluss noch mit seinem Cash auskommt. FCF+ heißt, es erwirtschaftet Cash und braucht keine Reichweite. Der Screen verlangt mindestens acht Quartale, deshalb siehst du in dieser Spalte nur grüne Werte ab 8 Q oder FCF+ (und „–“, falls die Datenquelle die Zahl für fast den ganzen Markt nicht liefert und die Prüfung deshalb ausgesetzt ist). Der Grund für die strenge Schwelle: Ein Unternehmen, dessen Cash nur noch wenige Quartale reicht, ist nicht bloß gefährdet, neue Aktien auszugeben – es wird sie bald ausgeben müssen. Die Zählung endet bei 12 Quartalen, „12 Q“ heißt also „mindestens drei Jahre“; fahre mit der Maus darüber, um den genauen Wert zu sehen.

Auch die übrigen Spalten zielen auf diese Frage. Current Ratio (Umlaufvermögen ÷ kurzfristige Verbindlichkeiten) und Cash zeigen, ob die nächsten zwölf Monate finanziert sind; der Umsatz bestätigt, dass es ein echtes Geschäft gibt und keine Mantelgesellschaft; KBV und KUV zeigen, wie hoch es bewertet ist. KGV und Kurs-Free-Cashflow-Verhältnis fehlen hier absichtlich – die meisten Unternehmen dieser Größe haben weder einen positiven Gewinn noch einen positiven Cashflow, diese Kennzahlen wären also fast überall leer und taugten nicht für eine Rangfolge.

Die vier Balken sind Überlebensfähigkeit (am stärksten gewichtet, mit 35 %), Qualität, Günstige Bewertung und Momentum. Die Überlebensfähigkeit fasst Cash-Reichweite, Current Ratio, niedrige Verschuldung und einen positiven Free Cashflow zusammen. Einen Balken Wachstum gibt es nicht: Wachstum gegenüber dem Vorjahr von einer winzigen Basis aus ist vor allem Rauschen, und entscheidend ist hier, ob das Unternehmen das nächste Jahr übersteht.

Zusätzlich zum üblichen Aufwärtstrend-Filter muss eine Aktie einen Kurs von mindestens etwa 1 $ haben (darunter bestimmen Delisting-Warnungen und Reverse Splits das Ergebnis), einen ausreichenden durchschnittlichen Börsenumsatz pro Tag, damit du realistisch kaufen und wieder verkaufen kannst, eine Current Ratio von mindestens 1,5, eine niedrige Verschuldung und eine Cash-Reichweite von mindestens acht Quartalen (oder einen positiven Free Cashflow). In den USA berücksichtigt der Screen außerdem nur NYSE, NASDAQ und AMEX – OTC-Werte und Pink Sheets sind grundsätzlich ausgeschlossen. Jeder Geldbetrag wird in die Währung des gewählten Markts umgerechnet, daher zeigt der Bereich unter So funktioniert dieser Screen immer die Schwellen, mit denen tatsächlich gefiltert wurde.

Zwei Folgen solltest du kennen. Erstens: Die Liste ist kurz, und genau das ist der Sinn – der Großteil dieses Segments soll an den Kriterien scheitern, und ein Markt, der nur ein oder zwei Werte liefert, sagt dir etwas über diesen Markt – ein Fehler ist das nicht. Zweitens kann ein Unternehmen, das du erwartet hast, fehlen, weil seine Cashflow-Zahlen nicht gemeldet werden: In diesem Screen zählt eine fehlende Zahl gegen das Unternehmen; es wird nicht einfach durchgewinkt, denn es geht gerade darum, sicher zu wissen, dass es sich selbst finanzieren kann.

Microcaps werden weit häufiger von der Börse genommen, verwässert oder per Reverse Split zusammengelegt als die Unternehmen in den anderen Screens, und die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs kostet dich beim Ein- und Ausstieg echtes Geld. Besteht ein Unternehmen diesen Screen, wirkte es beim letzten Bericht finanziell robust – das heißt nicht, dass die Aktie günstig oder sicher ist oder steigen wird.

Magic Formula – Greenblatts Rangfolge aus zwei Kennzahlen

Dieser Screen folgt Joel Greenblatts Buch Die Börsen-Zauberformel (im Original The Little Book That Beats the Market): gute Unternehmen zu günstigen Preisen kaufen, beurteilt anhand von genau zwei Kennzahlen. Die Kapitalrendite – das operative Ergebnis (EBIT) geteilt durch das Nettoumlaufvermögen und das Nettoanlagevermögen, die das Unternehmen für sein Geschäft braucht – zeigt, wie gut das Geschäft ist. Die Gewinnrendite – EBIT geteilt durch den Unternehmenswert (Marktkapitalisierung plus Nettoverschuldung) – zeigt, wie günstig es ist. Jedes Unternehmen oberhalb der Mindest-Marktkapitalisierung erhält für beide Kennzahlen einen Rang, die beiden Ränge werden addiert, und die niedrigsten Summen kommen auf die Liste. Weitere Faktoren oder Gewichtungen gibt es nicht. Der Leitfaden zur Magic Formula erklärt die Methode, rechnet ein Beispiel durch und nennt Greenblatts eigene Vorbehalte.

Deshalb liest sich die Liste anders als bei den anderen Screens. Die Spalte Ränge zeigt die beiden Ränge (etwa „12 + 40“) unter allen Unternehmen in der Rangliste; die beiden Balken zeigen, wo jeder Rang in dieser Auswahl liegt. Der Score gibt an, wo die Rangsumme in der Auswahl steht – bei Hunderten von Unternehmen in der Rangliste kommen daher alle Werte der Top 30 auf einen Score um 90 oder höher (Stand: September 2026), und die Spalte Ränge ist die aussagekräftigere. Angezeigt werden 30 Werte, das obere Ende der Spanne von 20 bis 30 Aktien, die Greenblatt im Buch zu halten rät.

Wie im Buch sind Banken, Versicherer und andere Finanzwerte sowie Versorger ausgeschlossen – ihre Gewinne und ihr Kapital bedeuten nicht das, was die Formel braucht. Unternehmen mit negativem operativem Ergebnis oder ohne eine der benötigten Zahlen fallen heraus, statt geschätzt zu werden. Liefert die Datenquelle für einen Markt kein Nettoumlauf- und Nettoanlagevermögen, tritt der ROIC an die Stelle der Kapitalrendite; ein Hinweis über der Tabelle und der Bereich unter So funktioniert dieser Screen sagen das dann.

Zwei Dinge sind bewusst anders als bei den anderen Screens. Es gibt keinen Aufwärtstrend-Filter: Die Formel sucht Unternehmen, die der Markt abgestraft hat, und die Forderung, dass der Kurs über der 200-Tage-Linie liegt, würde einen Großteil dessen entfernen, was sie auswählt. Und es gibt keine Obergrenze je Sektor, wie im Buch – die Liste kann sich also in einem Sektor häufen, wenn dieser zugleich rentabel und günstig ist. Die Punkte für das Dip-Signal erscheinen trotzdem, und viele sind gelb oder rot – das ist hier zu erwarten, denn der Punkt soll Aktien unterhalb eines fallenden Trends markieren. Er sagt etwas über den Zeitpunkt, nicht über die Rangfolge.

Greenblatts eigene Warnungen: Die Strategie kann ein bis drei Jahre in Folge hinter dem Markt zurückbleiben und funktioniert nur, wenn man in dieser Zeit dabeibleibt; seit Erscheinen des Buchs 2005 lagen die Ergebnisse deutlich unter denen seines Backtests für 1988 bis 2004; und er rät, das Depot im ersten Jahr schrittweise aufzubauen und jede Aktie etwa ein Jahr zu halten. Die Formel liest nur die zuletzt gemeldeten Zahlen – einen einmaligen Gewinn, der das Ergebnis aufbläht, oder ein Geschäft im strukturellen Niedergang erkennt sie nicht.

Daytrading-Scans (hohes Risiko)

Ganz unten auf der Seite Screener klappst du die Daytrading-Scans auf: eigene Intraday-Scans, die zeigen, welche Werte heute bei ungewöhnlich hohem Volumen stark in Bewegung sind – um eine kurzfristige Watchlist aufzubauen, nicht für die langfristige Geldanlage. Sie folgen derselben Auswahl Markt oben auf der Seite; wechselst du etwa zu Tokio oder London, laufen sie dort neu:

  • Momentum – heute im Plus, bei hohem relativem Volumen und mit genug Börsenumsatz, um handeln zu können.
  • Gap & Go – Werte, die mit einer Kurslücke nach oben über dem Vortagesschluss eröffnet haben, bei kräftigem Volumen (das Setup für die Vorbörse und die ersten Handelsminuten).
  • Low-Float Runners – Aktien mit geringem Streubesitz, die bei enorm hohem relativem Volumen stark steigen, ab einem Kurs von etwa 1 $; die schnellsten Werte und mit Abstand die riskantesten.

Jede Zeile zeigt den Score, die Faktor-Balken und die Kennzahlen, auf die es beim Daytrading ankommt: Änd. (die heutige Kursänderung), Gap, RVol (relatives Volumen), Börsenumsatz (Liquidität), Float (Streubesitz) und Volat. (tägliche Volatilität). Kurse und Börsenumsatz stehen in der Währung der jeweiligen Aktie. Tickersymbol, das Symbol Analyse und + funktionieren wie oben. Einen Punkt für das Dip-Signal gibt es hier bewusst nicht: Er beruht auf dem Kauf nach Rücksetzern im Trend der 200-Tage-Linie – das Gegenteil eines Intraday-Momentum-Scans. Die Zeile über der Tabelle nennt den gescannten Markt und den Zeitpunkt des Abrufs („Stand: HH:MM“) und warnt, wenn dieser Markt gerade geschlossen ist; die Daytrading-Scans werden nur 3 Minuten zwischengespeichert.

Die Geldbeträge hinter den Scans sind für den US-Markt festgelegt und werden in die Währung des gewählten Markts umgerechnet; die beiden Liquiditätsschwellen werden zusätzlich verkleinert, je nachdem, wie viel weniger an diesem Markt gehandelt wird – eine Umsatzschwelle in US-Dollar unverändert anzuwenden, liefert außerhalb der größten Börsen gar nichts. Kleinere Märkte erfüllen die Kriterien trotzdem viel seltener als die USA, und außerhalb der Handelszeiten des gewählten Markts bewegt sich ohnehin wenig – eine kurze (oder leere) Liste ist dann normal und kein Fehler.

In den USA berücksichtigen die Scans nur NYSE, NASDAQ und AMEX – OTC-Werte und Pink Sheets sind grundsätzlich ausgeschlossen, weil sich dort beworbene und manipulierte Werte häufen. Erst dieser Ausschluss erlaubt es, dass der Scan Low-Float Runners bis zu einem Kurs von 1 $ hinunterreicht statt nur bis 3 $: Die höhere Kursgrenze hielt vorher vor allem OTC-Werte fern, und ein echter, niedrig notierter Kursrenner an einer regulären Börse ist genau das, wofür dieser Scan da ist.

Daytrading ist sehr riskant, und die meisten, die es betreiben, verlieren Geld. Diese Scans arbeiten mit verzögerten Daten (ca. 15 Min.), ohne Echtzeit-Kursdaten, Level 2, VWAP oder Nachrichten – sie liefern ausschließlich Ideen. Prüfe alles auf der Live-Plattform deines Brokers, bevor du handelst.

Marktbewertung – ist der Markt teuer?

Die Seite Marktbewertung zeigt langfristige Indikatoren zur Frage „Ist der Markt im Vergleich zu seiner eigenen Historie teuer?“ – hilfreich, um Renditeerwartungen einzuordnen (hohe Bewertungen gingen historisch mit niedrigeren langfristigen Renditen und stärkeren Kursrückgängen einher), nicht für Market-Timing. Oben fasst eine Gesamteinschätzung die Indikatoren zusammen (von „Unterbewertet“ bis „Deutlich überbewertet“).

  • Abstand zum Trend – ein Index (logarithmische Skala) im Vergleich zu einer exponentiellen Regression über seine eigene Historie, mit ±1σ- und ±2σ-Bändern; die Anzeige zeigt, wie weit die Kurse über oder unter dem Trend liegen. Über die Regionenauswahl wechselst du zwischen USA (S&P 500), Europa (Euro STOXX 50), Deutschland (DAX), Frankreich (CAC 40), Großbritannien (FTSE 100) und Japan (Nikkei 225). Euro STOXX 50, DAX und CAC 40 haben eine kürzere Historie, und der japanische Trend ist bis heute von der Blase der späten 1980er-Jahre geprägt; diese Trends sind daher weniger belastbar.
  • Buffett-Indikator – der Marktwert aller US-Unternehmensaktien in Prozent des BIP; laut Buffett die „beste Einzelkennzahl“ für die Bewertung des Gesamtmarkts. Nur für die USA.
  • Tobins Q – der Marktwert der US-Unternehmensaktien geteilt durch das Nettovermögen der Unternehmen zu Wiederbeschaffungskosten; über etwa 1 kosten Aktien mehr als die Vermögenswerte dahinter. Nur für die USA.

Jeder Indikator zeigt einen Wert in σ (Sigma = Standardabweichung) – wie weit der aktuelle Messwert von seinem eigenen historischen Durchschnitt entfernt ist. Jenseits von ±2σ ist er wirklich extrem (rund 95 % der Historie liegen innerhalb dieser Spanne). Ist die Region USA gewählt, fasst die Gesamteinschätzung alle drei Indikatoren zusammen; für andere Regionen beruht sie allein auf dem Abstand zum Trend, weil es Buffett-Indikator und Tobins Q nur für die USA gibt.

Ein Hinweis zur Einordnung verknüpft das Ergebnis mit der Seite Musterportfolios – wirken die Bewertungen hoch, regt er z. B. an, neues Geld gestaffelt anzulegen und eher Modelle mit niedrigerem Risiko in Betracht zu ziehen. Die Bewertungsdaten werden täglich aktualisiert.

Für Market-Timing taugen diese Indikatoren bekanntermaßen wenig – Bewertungen können jahrelang überzogen bleiben. Nutze sie zur Einordnung langfristiger Erwartungen, nicht als Kauf- oder Verkaufssignal. Die Makro-Indikatoren beziehen sich auf US-Aktien und lassen sich nicht direkt auf EUR-abgesicherte oder anleihelastige Modelle übertragen. Keine Anlageberatung.

Optionen – der Optionsstrategie-Rechner

Auf der Seite Optionen prüfst du eine Optionsposition aus mehreren Legs, bevor du sie eingehst: was sie bei Verfall auszahlt, wo ihre Break-evens liegen, wie viel du höchstens gewinnen oder verlieren kannst und wie sie auf Kurs, Zeit und Volatilität reagiert. Dein Depot bleibt davon unberührt. Die Position, die du gerade baust, ist ein Entwurf auf diesem Gerät; Strategien, die du speicherst, landen in deinem Konto, zusammen mit den Prämien, die beim Speichern eingetragen waren (siehe Gespeicherte Strategien und Gespeicherte Strategie verfolgen weiter unten).

  • Basiswert – gib einen Ticker ein und klicke auf Laden. Das holt den aktuellen Kurs und, wo Yahoo sie anbietet, die echte Optionskette: die Basispreise, die es für jeden Verfalltag tatsächlich gibt, und ihre Kurse. Ohne Optionskette funktioniert die Seite trotzdem – gib einen Kurs, einen Verfalltag und eine Volatilität ein, dann wird jede Prämie berechnet. Lädst du einen anderen Ticker, werden deine Basispreise außerdem um den neuen Kurs neu zentriert: Ein Collar auf eine Aktie zu 300 $ wird so zum gleichen Collar auf eine Aktie zu 15 $, statt Basispreise zu behalten, die es dort nicht gibt. Von Hand eingegebene Prämien werden dabei verworfen, weil sie zum alten Basiswert gehörten.
  • Strategie – 14 gängige Strukturen als Vorlagen (Long-Call und Long-Put, Covered-Call, Cash-Secured-Put, Protective-Put, Collar, die vier vertikalen Spreads Bull-Call-, Bear-Put-, Bull-Put- und Bear-Call-Spread, Long-Straddle, Long-Strangle, Iron-Condor, Call-Butterfly). Jede trägt die Markterwartung, die sie ausdrückt – bullish, bearish, neutral, volatil oder seitwärts – und baut sich um den aktuellen Kurs auf, bei geladener Optionskette auf echten Basispreisen. Der hervorgehobene Tab benennt immer, was gerade in der Tabelle steht, nicht das, was du zuletzt angeklickt hast: Baust du von Hand einen Call und einen Put auf denselben Basispreis, leuchtet Long-Straddle von selbst auf; verschiebst du einen Basispreis, bleibt der Tab markiert, weil es noch dieselbe Strategie ist; und vertauschst du die beiden Basispreise eines Bull-Call-Spreads, wird daraus Bear-Call-Spread – denn genau das hättest du dann gebaut. Was die Liste nicht benennen kann, etwa ein ungedeckter Short-Call oder ein Ratio-Spread, lässt einfach keinen Tab aufleuchten.
  • Legs – jede Zeile lässt sich bearbeiten, und du kannst beliebig Legs hinzufügen oder entfernen, um Strukturen zu bauen, die die Vorlagen nicht abdecken. Anz. zählt Kontrakte (bei einem Aktien-Leg Blöcke zu je so vielen Aktien, wie die Kontraktgröße angibt); ein Covered-Call besteht also aus einem Aktien-Leg mit Anzahl 1 und einem Short-Call mit Anzahl 1. Entferne den Haken bei Ein, um zu sehen, was ein Leg beiträgt, ohne es zu löschen. Die Spalte Cashflow zeigt, wie für dieses Leg Geld fließt: negativ heißt, du zahlst (ein Kauf kostet Prämie), positiv heißt, du erhältst (ein Verkauf bringt Prämie ein).
  • Prämien stammen aus der ersten verfügbaren dieser Quellen: dem Mittelkurs aus Geld- und Briefkurs der Optionskette, dann dem letzten Kurs, zu dem dieser Basispreis gehandelt wurde, und zuletzt einer Berechnung nach Black-Scholes. Gibst du selbst eine Prämie ein, gilt sie und wird als „eigener Preis“ gekennzeichnet; leerst du das Feld, übernimmt wieder die App. Neu bepreisen bewertet alle Legs aus der bereits geladenen Optionskette neu; für frische Kurse klickst du noch einmal auf Laden. Laden überschreibt keinen Preis, den du für denselben Basiswert eingegeben hast, und ein Leg einer gespeicherten Strategie trägt die Kennzeichnung „Einstieg“ und behält den Preis, mit dem sie gespeichert wurde – so bleibt das Auszahlungsprofil das deines Trades. Leere dieses Feld oder klicke auf Neu bepreisen, um das Leg stattdessen aus der heutigen Optionskette zu bewerten; der gespeicherte Einstieg der Strategie ändert sich dabei in keinem Fall.
  • Gespeicherte Strategien – der Rechner hält immer nur eine Position, deshalb speichert Jetzt speichern (unter den Vorlagen) mit einem Klick eine Kopie davon: die Legs, ihre Prämien, den Basiswert, Verfalltag, Volatilität und Kontraktgröße, genau so, wie sie gerade stehen. Den Namen bildet die App aus Ticker, Strategie und Verfalltag – QQQ · Bull-Call-Spread · 2026-09-04 –, und mit Speichern unter … daneben gibst du stattdessen einen eigenen Namen ein. Ein Klick auf einen gespeicherten Eintrag lädt ihn wieder; danach bietet die App Laden rückgängig an, damit das Ersetzen der aktuellen Position nie endgültig ist. Das fragt im Eintrag selbst nach, bevor es löscht. Bis zu 20 Strategien sind möglich; speicherst du unter einem Namen, den du schon verwendet hast, wird die vorhandene Strategie ersetzt – die Schaltfläche heißt dann Ersetzen. Zweierlei solltest du wissen: Die Strategien sind in deinem Konto gespeichert und folgen dir aufs Smartphone oder in einen anderen Browser (Strategien, die ein Browser schon vorher gespeichert hatte, wandern beim ersten Öffnen der Seite Optionen dort in dein Konto; ist der Server nicht erreichbar, bleiben Änderungen auf dem Gerät und werden beim nächsten Besuch übertragen) – nur die Position, an der du gerade baust, bleibt vor dem Speichern auf dem Gerät. Und eine Strategie wird so wiederhergestellt, wie sie gespeichert wurde, einschließlich des damaligen Kurses; klickst du danach auf Laden, werden Kurs und Optionskette aktualisiert, die Legs behalten aber die gespeicherten Prämien.
  • Gespeicherte Strategie verfolgen – beim Speichern hält die App auch den Einstieg des Trades fest (Datum, Kurs des Basiswerts und was jedes Leg gekostet hat), und wenn du eine gespeicherte Strategie lädst, öffnet sich der Bereich Einstieg und heute: die Einstiegsprämie jedes Legs neben seinem heutigen Preis in der Optionskette, Gewinn oder Verlust bei Glattstellung heute (G/V aktuell zum Mittelkurs und G/V zu Geld/Brief), die Haltedauer und die Tage bis Verfall. Auch jeder Eintrag zeigt sein letztes Ergebnis, bis du ihn löschst – lädst du einen anderen Ticker oder eine Vorlage, schließt sich der Bereich, die gespeicherte Strategie wird aber weiter verfolgt, und ein Klick auf ihren Eintrag bringt den Bereich zurück. Als Einstieg gelten die Prämien, die beim Speichern in der Tabelle standen: Hast du tatsächlich zu anderen Preisen gehandelt, trag deine Ausführungskurse vor dem Speichern in die Prämienfelder ein (ersetzt du eine Strategie durch dieselben Legs, bleibt ihr ursprünglicher Einstieg erhalten – um ihn zu korrigieren, speichere sie neu und lösche den alten Eintrag). Ist der Verfalltermin vorbei, wird die Strategie stattdessen mit dem Schlusskurs des Basiswerts an diesem Tag abgerechnet, und der Eintrag zeigt den Betrag mit dem Zusatz abgerechnet. Eine Grenze solltest du kennen: Yahoo veröffentlicht nur die heutige Optionskette, nie frühere, deshalb hängt der aktuelle Wert von den heutigen Kursen ab (außerhalb der Handelszeiten oft ein alter letzter Kurs) – exakt ist nur das Ergebnis bei Verfall.
  • Neu anfangen – Alle Legs entfernen leert die Legs, behält aber den Ticker und seine geladene Optionskette, damit du auf demselben Basiswert eine andere Struktur ausprobieren kannst. Zurücksetzen (neben Laden) setzt alles auf einen leeren Rechner zurück; gespeicherte Strategien bleiben in beiden Fällen erhalten. Das Feld Ticker zu leeren, bewirkt für sich allein nichts: Es ist nur die Eingabe, die Laden liest, keine laufende Einstellung – die Seite zeigt also weiter den zuletzt geladenen Basiswert, bis du einen anderen lädst oder auf Zurücksetzen klickst.
  • Wenn du bei einem Leg genauer hinsehen solltest, wird die Angabe unter seiner Prämie orange:
    • nicht gelistet – für diesen Verfalltag gibt es zu diesem Basispreis keinen Kurs, der Preis ist also berechnet und nicht echt. Meist ein vertippter Basispreis oder einer, der von einem anderen Basiswert übrig geblieben ist.
    • keine Prämie – die Berechnung bewertet das Leg mit null. Es liegt so weit vom aktuellen Kurs entfernt, dass es nichts wert ist.
    • zuletzt vor 96 Tg. – es gab keinen aktuellen Geld- oder Briefkurs, der Preis ist also der letzte tatsächliche Handel in diesem Kontrakt, vor 96 Tagen. Außerhalb der Handelszeiten werden fast alle Basispreise so bewertet, und ein alter Handelspreis kann heute weit vom tatsächlichen Wert entfernt sein.
    Über den Ergebnissen erscheint ein Hinweis, wenn zwei Prämien nicht beide stimmen können – etwa wenn ein Put mit niedrigerem Basispreis teurer ist als einer mit höherem. Diese Prüfung kommt ohne Annahme über die Volatilität aus; schlägt sie an, sind die Preise also wirklich widersprüchlich und nicht bloß ungewöhnlich (siehe das Beispiel unten).
  • Volatilität (IV %) – die implizite Volatilität gibt an, wie viel Bewegung ein Preis unterstellt, als Prozentwert pro Jahr. Sie ist die einzige Eingabe, die sich nicht nachschlagen lässt, deshalb leitet die Seite sie ab: Ein Leg, das aus der Optionskette bewertet wird, zeigt die Volatilität, die in seiner eigenen Prämie steckt, gekennzeichnet mit implizit – so beschreiben die Greeks den Preis in derselben Zeile. Die Standard-IV oben gilt für Basispreise, die die Optionskette nicht bewertet; sie stammt aus der Option am Geld der geladenen Kette. Gibst du für ein Leg eine eigene Volatilität ein, wird dieses Leg damit bewertet – leerst du das Feld, gilt wieder der Marktpreis.
  • Auszahlungsprofil bei Verfall – die Kennzahlen zeigen, was du netto zahlst oder erhältst, den maximalen Gewinn, den maximalen Verlust, die Break-evens, die Gewinnchance und das Verhältnis von Chance zu Risiko; der Chart zeigt Gewinn und Verlust in Abhängigkeit vom Kurs des Basiswerts, mit einer gestrichelten Linie beim aktuellen Kurs. Kann die Position im Modell kein Geld verlieren, heißt die dritte Kennzahl Min. Gewinn statt Max. Verlust – fast immer ein Zeichen, dass ein Leg zu einem Preis bewertet ist, zu dem du am Markt nie handeln könntest, und kein Geschenk.
  • Greeks – je Leg und für die Gesamtposition, bereits nach Größe und Richtung skaliert. Delta ist dein Engagement, umgerechnet in Aktien, Gamma zeigt, wie schnell sich das Delta ändert, Theta, was dich ein Tag Zeitwertverlust kostet (oder einbringt, wenn du short bist), Vega, wie stark eine Änderung der impliziten Volatilität um 1 Prozentpunkt wirkt, und Rho die Empfindlichkeit gegenüber Zinsen.

Ein Rechenbeispiel – ein Ergebnis, das zu gut war. Ein QQQ-Spread bei einem Kurs von 661,73 $: Kauf des Puts mit Basispreis 662, Verkauf des Puts mit Basispreis 640. Die Seite meldete eine Nettoeinnahme von 19 $, einen maximalen Gewinn von 2.219 $ und eine Gewinnchance von 100 % – scheinbar geschenktes Geld. Der Fehler steckte in den Legs: Der Put 640 war mit 12,72 $ bewertet, der Put 662 mit 12,53 $. Ein Put mit niedrigerem Basispreis kann nie mehr wert sein als einer mit höherem; diese beiden Preise konnten also nicht beide echt sein, und die 19 $ „Einnahme“ entsprachen genau der Größe dieses Widerspruchs. Unter beiden Legs stand letzter Kurs, es gab also keine aktuellen Kurse – der Markt war geschlossen, und die beiden Geschäfte fanden am Vortag zu verschiedenen Zeiten statt. Richtig bewertet kostet derselbe Spread etwa 440–840 $, und mehr als diesen Betrag kann er nicht verlieren.

Max. Verlust „Unbegrenzt“ ist keine Eigenheit der Anzeige – ein ungedeckter Short-Call hat wirklich ein Verlustrisiko ohne Obergrenze, und die Seite sagt das, statt eine beruhigend aussehende Zahl zu zeigen. Die Gewinnchance ist die Schätzung des Modells; an echten Märkten sind extreme Bewegungen häufiger, als das Modell annimmt, und eine hohe Chance auf einen kleinen Gewinn kann trotzdem ein schlechter Trade sein – lies sie also immer zusammen mit dem maximalen Verlust.

Der Link So werden diese Zahlen berechnet unten auf der Seite erklärt Methode und Grenzen – vor allem, dass hier wie bei europäischen Optionen auf den Verfall gerechnet wird, ohne vorzeitige Zuteilung, Dividenden, Gebühren, Margin und den Volatilitäts-Smile.

Mit Optionen kannst du mehr verlieren, als du einsetzt, und mit Short-Legs weit mehr. Das hier ist ein Rechner zu Lernzwecken, keine Handelsempfehlung und keine Ordermaske – prüfe jeden Basispreis, jede Prämie und jeden Verfalltag auf der Plattform deines Brokers, bevor du handelst. Die Daten der Optionskette können verzögert oder lückenhaft sein.

Was sich getan hat

Du findest diesen Bereich auf dem Dashboard unter der Statusleiste. Er ist kein Nachrichtenfeed: Ein Feed mit Schlagzeilen zu deinen Positionen besteht meist aus Marktüberblicken und Listen vermeintlicher Kauftipps, die ein Unternehmen nennen, ohne dass ihm etwas passiert wäre. Dieser Bereich geht von dem aus, was sich tatsächlich verändert hat, und zeigt eine Schlagzeile nur, wenn sie zu einem dieser Ereignisse gehört:

  • Zahlen – ein Unternehmen in deinem Depot hat in den letzten 10 Tagen Zahlen vorgelegt: der Gewinn je Aktie im Vergleich zur Konsensschätzung der Analysten (die Zahl von Yahoo, meist die bereinigte) und wie die Aktie im Vergleich zum Markt reagiert hat.
  • Ungewöhnliche Kursbewegungen – eine Position hat sich viel stärker bewegt, als ihr Markt erklärt. Jedes Unternehmen wird mit dem Leitindex seines Heimatmarkts verglichen (S&P 500, STOXX Europe 600, FTSE 100, Nikkei 225 usw.), wobei berücksichtigt wird, wie eng es ihm normalerweise folgt. ETFs und Fonds werden mit dem verglichen, was sie enthalten, nicht mit dem Ort ihrer Börsennotierung – ein in Frankfurt gekaufter Nasdaq-Fonds mit dem Nasdaq 100, ein Weltfonds mit dem US- und dem europäischen Markt zusammen. Welcher Vergleich passt, ermittelt die App aus den Kursen des Fonds im vergangenen Jahr. Markiert wird ein Tag, an dem der nicht erklärte Teil der Bewegung mindestens das 2,5-Fache der üblichen Tagesschwankung der Position und mindestens 2,5 % beträgt; ein stetiger Rückgang oder Anstieg über fünf Handelstage zählt ab 6 % ebenfalls. Aufeinanderfolgende Tage in dieselbe Richtung werden als eine Bewegung gezeigt.
  • Dividendenänderungen – die neueste Dividende eines Unternehmens liegt mindestens 5 % über oder unter derselben Zahlung ein Jahr zuvor. Bei einem ausschüttenden ETF oder Fonds liegt die Schwelle höher, weil Fondsausschüttungen von Natur aus schwanken: Die Ausschüttung muss mindestens 25 % von der des Vorjahres abweichen, und die Ausschüttungen der letzten 12 Monate müssen sich um mindestens 10 % in dieselbe Richtung verändert haben.
  • Trailing-Stop – eine Position ist diese Woche unter deinen Trailing-Stop gefallen.
  • Wichtige Unternehmensnachrichten – eine Schlagzeile, die das Unternehmen nennt und von einem Deal, einem Wechsel im Management, der Prognose, einer rechtlichen oder regulatorischen Angelegenheit, einer Kapitalmaßnahme oder einer finanziellen Krise handelt.
  • SEC-Meldungen (in den USA notierte Unternehmen) – direkt aus EDGAR, der Datenbank der US-Börsenaufsicht: 8-K-Berichte, die das Bild verändern können (ein Wechsel der Prüfungsgesellschaft, die Korrektur früherer Abschlüsse, eine personelle Veränderung in der Unternehmensführung, eine Wertminderung, ein wesentlicher Vertrag, ein drohendes Delisting), Ankündigungen, dass ein Quartals- oder Jahresbericht verspätet kommt, Beteiligungen von mindestens 5 % mit dem Ziel, Einfluss auf das Unternehmen zu nehmen (13D), Übernahmeangebote, Aktienplatzierungen und Aktienkäufe von Insidern über die Börse (das US-Gegenstück zu den Directors’ Dealings). Aussagekräftig sind die Käufe – Insider verkaufen aus vielen Gründen, kaufen mit eigenem Geld aber nur aus einem, und Käufe mehrerer Insider innerhalb von zwei Wochen sind das stärkste Zeichen. Verkäufe im Rahmen eines vorab festgelegten Handelsplans werden ignoriert. Karten, die auf einer Meldung beruhen, verlinken direkt auf sie, und Karten zu Zahlen verlinken die Ergebnismitteilung des Unternehmens selbst.

Unternehmen in deinen ETFs. Die größten Positionen eines ETFs sind Unternehmen, die du ebenfalls besitzt: 10 % deines Depots in einem Nasdaq-100-Fonds, in dem Nvidia 8 % ausmacht, sind 0,8 % deines Depots in Nvidia, und über mehrere Fonds hinweg kann das deine größte Einzelposition ergeben. Jedes Unternehmen, das auf diese Weise auf mindestens 1 % deines Depots kommt, wird genauso auf Zahlen, Meldungen, Kursbewegungen und Nachrichten geprüft wie eine direkt gehaltene Position, gekennzeichnet mit über deine ETFs und mit den Fonds, in denen es steckt; der Geldbetrag dazu ist eine Schätzung anhand deines heutigen Anteils. Der Bereich nennt außerdem die größten Unternehmen in deinen ETFs. In der Depottabelle bekommt die Zeile eines Fonds nur dann eine Markierung, wenn das Unternehmen mindestens 3 % dieses Fonds ausmacht – genug, um ihn zu bewegen.

Jede Position bekommt höchstens eine Karte; was ihr in dieser Woche sonst noch passiert ist (etwa ein neues 52-Wochen-Hoch oder -Tief oder ein regulärer Ex-Tag mit dem ungefähren Betrag, der auf deine Aktien entfällt), steht auf derselben Karte unter Außerdem. Eine reguläre Dividende – gleich hoch wie ein Jahr zuvor – bekommt nie eine eigene Karte: Sie war zu erwarten und ist keine Neuigkeit. Jede Karte zeigt die Auswirkung in deiner Anzeigewährung und den Anteil der Position an deinem Depot. Positionen mit einem bemerkenswerten Ereignis in dieser Woche tragen außerdem eine kleine Markierung in der Depottabelle – ein Klick darauf führt zu diesem Bereich auf dem Dashboard. Die Markierung neu kennzeichnet Ereignisse seit deinem letzten Besuch.

KI fragen kopiert einen kurzen Prompt, der einen KI-Assistenten fragt, was passiert ist, ob es nur dieses Unternehmen betrifft und ob es die Fundamentaldaten verändert oder nur die Stimmung – füge ihn in einen Assistenten mit Websuche ein.

Demnächst führt die Termine der nächsten 14 Tage auf: Zahlen, Ex-Tage, Zahltage (mit dem ungefähren Betrag für dich, sofern deine Aktien berechtigt sind) und Ein-Jahres-Überprüfungen für Käufe nach der Magic Formula. Bei ETFs und Fonds ist der Ex-Tag geschätzt: Für Fonds veröffentlicht keine Datenquelle einen, deshalb wird er aus dem Zahlungskalender des Fonds ein Jahr zuvor abgeleitet und mit „ca.“ vor dem Datum gezeigt – an echten Fondshistorien getestet, liegt die Schätzung meist nur ein, zwei Tage daneben, gelegentlich etwa eine Woche. Ein Fonds, der offenbar nicht mehr ausschüttet, bekommt keine Schätzung.

Im Chart. Dieselben Ereignisse sind in der Detailansicht jeder Position auf der Kurslinie markiert (Klick auf einen Ticker): ungewöhnliche Kursbewegungen (grüne/rote Dreiecke), Zahlen (orangefarbene Raute), SEC-Meldungen und Insiderkäufe (Quadrate), Ex-Tage (kleine Punkte) und deine eigenen Käufe und Verkäufe (Stern). Fahre mit der Maus über eine Markierung, um zu sehen, was an diesem Tag passiert ist; ein Klick auf Ereignisse in der Legende blendet sie aus.

Eine Schlagzeile neben einer Kursbewegung erschien ungefähr zur selben Zeit; dass sie die Bewegung ausgelöst hat, beweist das nicht. US-Unternehmen sind am besten abgedeckt – Positionen aus Europa und Asien bekommen Kursbewegungen, Zahlen und Dividenden, aber weniger Schlagzeilen, und der Nachrichtenfeed von Yahoo reicht bei viel beachteten Werten nur ein paar Tage zurück. Findet sich bei Yahoo keine Schlagzeile für eine Karte, sucht der Bereich zusätzlich bei Bing News (ersatzweise bei Google News) nach dem Unternehmen und behält nur Schlagzeilen aus dem Zeitraum des Ereignisses – mit denselben Filtern: Die Schlagzeile muss das Unternehmen nennen, Meinungsbeiträge und Bewertungsüberblicke fallen heraus. Die Schlagzeilen stammen aus englischsprachigen Quellen und werden im Original angezeigt. Die ETFs selbst werden auf Kursbewegungen, den Trailing-Stop und geänderte Ausschüttungen geprüft; was in ihnen passiert, kommt über die Unternehmen, die sie enthalten. Nichts hier ist eine Anlageberatung.

Marktstimmung

Du findest sie auf dem Dashboard (unter dem Ringdiagramm der Aufteilung). Sie beruht auf dem VIX (dem Volatilitätsindex der Cboe) und zeigt den VIX-Stand selbst, eine Einstufung (Ruhig → Neutral → Angst → Extreme Angst) und die Veränderung gegenüber dem Vortag. Der VIX ist ein umgekehrter Gradmesser: Ein niedriger Wert (unter 17) steht für Ruhe am Markt, ein hoher (ab 35) für extreme Angst bis Panik; dazwischen liegen Neutral (17 bis 25) und Angst (25 bis 35).

Rebalancing

Klicke oben im Bereich Positionen auf Rebalancing. Lege für jeden Ticker eine Zielgewichtung in % fest – die App zeigt, wie viele ganze Stück du kaufen oder verkaufen müsstest, um diese Gewichte zu erreichen. Beide Mengen werden auf ganze Stück abgerundet, sodass ein Vorschlag nie über das Ziel hinausgeht; ein Klick auf einen Vorschlag öffnet das passende Kauf- oder Verkaufsformular. Die Zielgewichtungen bleiben auf diesem Gerät gespeichert. Auch Ticker, für die du ein Ziel festgelegt hast, die du aber noch nicht besitzt (z. B. aus einem Musterportfolio übernommen), erscheinen in der Liste, damit du siehst, welche Käufe nötig sind, um die Position von Grund auf aufzubauen.

Währungen und Wechselkurse

Jeder Kauf speichert seine eigene Kaufwährung. Die Wechselkurse stammen vom Dienst Frankfurter, der die Referenzkurse der Europäischen Zentralbank bereitstellt – sie werden einmal pro Arbeitstag veröffentlicht, sind also Tageskurse und keine Echtzeitkurse. Die App ruft sie beim Öffnen, bei der Rückkehr in den Tab und mit Aktualisieren ab und speichert sie sonst bis zu 12 Stunden zwischen; ist die Quelle nicht erreichbar, rechnet sie mit hinterlegten Ersatzkursen, und die Statusleiste zeigt „Ersatzkurse“. Deine Anzeigewährung legst du in den Einstellungen fest.

Analystenkonsens

Registriere dich kostenlos bei finnhub.io, kopiere deinen API-Schlüssel und füge ihn unter Einstellungen → Finnhub-API-Schlüssel ein. Danach lädt die App die Einstufungen der Analysten automatisch beim Öffnen der Seite, nach dem Hinzufügen eines Kaufs und nach Aktualisieren – als zweiten farbigen Punkt in der Depottabelle und als Konsensbalken in der Detailansicht. Die Einstufungen werden bei jedem Öffnen der App neu abgerufen (und für den Rest der Sitzung wiederverwendet). Der kostenlose Tarif von Finnhub deckt nur in den USA notierte Werte ab; Ticker mit Börsenkürzel (z. B. .DE, .L) werden automatisch übersprungen. Die Einstufungen von „Starker Kauf“ bis „Starker Verkauf“ sind die der Analysten, nicht die von st-ox.

Aktualität der Daten

Kurse werden in drei Fällen aktualisiert, und nichts läuft im Hintergrund – ein Tab, den du gerade nicht ansiehst, kostet nichts und bleibt einfach stehen:

  • wenn du die App öffnest oder neu lädst;
  • wenn du zum Tab zurückkehrst, nachdem du etwas anderes angesehen hast;
  • wenn du auf Aktualisieren klickst.

Die ersten beiden Fälle lösen höchstens etwa einmal pro Minute eine Aktualisierung aus, weil die Kursquelle ohnehin so lange zwischenspeichert – häufigeres Nachfragen würde dieselben Zahlen liefern. Aktualisieren ignoriert diese Grenze und lädt immer; ein bewusster Klick bleibt also nie wirkungslos.

„Stand: HH:MM“ neben Aktualisieren auf den Seiten Depot und Watchlist zeigt, wie aktuell die jeweilige Tabelle ist. Die Angabe nennt den ältesten Kurs der Tabelle, damit sie nichts beschönigt: Hinkt ein Ticker hinterher, siehst du seine Zeit. Sie wird orange, sobald dieser älteste Kurs älter ist als in der Einstellung Kurse gelten als veraltet nach festgelegt. Die Zeit eines einzelnen Tickers siehst du, wenn du mit der Maus über seinen Kurs (Watchlist) oder seinen Status (Depot) fährst.

Aktualisieren lädt die aktuellen Daten neu – Kurse und Wechselkurse. Kurshistorie und Dividenden ändern sich nur einmal am Tag, laufen deshalb in einem eigenen, langsameren Rhythmus und werden nicht bei jedem Klick neu geladen; so geht eine Aktualisierung auch bei einer langen Liste schnell.

Mehrere Tabs offen? Sie teilen, was sie laden. Der Tab, zu dem du zurückkehrst, übernimmt Kurse, die ein anderer bereits abgerufen hat, statt sie noch einmal zu holen – so zeigen die Tabs dasselbe, ohne die Arbeit doppelt zu machen.

Kurse gelten als veraltet nach in den Einstellungen (5 Minuten / 15 Minuten / 1 Stunde / 6 Stunden) legt fest, wie lange ein zwischengespeicherter Kurs wiederverwendet wird, bevor er als veraltet gilt; danach richten sich sowohl die orangefarbene Zeitangabe als auch die Kennzeichnung Veraltet in der Depottabelle.

App-Version. In der Fußzeile steht, welchen Build von st-ox du gerade nutzt, z. B. Build 2026-07-25T11:05Z. Bleibt ein Tab lange offen, läuft darin weiter die Version, die er geladen hat; eine neue Version erreicht dich also erst, wenn du die Seite neu lädst. Gibt es eine neuere, wird der Text in der Fußzeile orange und lautet neue Version – neu laden; ein Klick darauf holt die aktuelle. Geprüft wird, wenn du zum Tab zurückkehrst – sonst musst du nichts tun.

Einstellungen

Allgemein

  • Anzeigewährung – alle Werte werden in diese Währung umgerechnet.
  • Standard-Kaufwährung – wird im Formular Position hinzufügen vorausgewählt.
  • Kurse gelten als veraltet nach – wie lange ein zwischengespeicherter Kurs als aktuell gilt; danach wird er beim nächsten Laden neu abgerufen und bis dahin als veraltet markiert.
  • Trailing-Stop in % – wie weit eine Position unter ihr bisheriges Hoch fallen muss, damit der Stopp als ausgelöst gilt. Standardmäßig 15 %, einstellbar von 1 bis 50 %. Davon hängen der rote Rand der Zeile im Depot, die Stopp-Linie im Chart der Detailansicht und die Schwelle für die E-Mail-Benachrichtigung darunter ab.
  • Per E-Mail benachrichtigen, wenn eine Position unter ihren Trailing-Stop fällt – standardmäßig aus. Ist die Option an, prüft st-ox deine Positionen einmal täglich nach US-Börsenschluss und schreibt an die E-Mail-Adresse deines Kontos, sobald eine Position zum ersten Mal unter ihrem Trailing-Stop schließt. Du bekommst je Position und Unterschreitung eine E-Mail; eine neue Benachrichtigung gibt es erst, wenn der Kurs wieder über den Stopp gestiegen ist – für eine Position, die darunter bleibt, kommt also nicht jeden Tag eine E-Mail.
  • Wöchentliche Depotzusammenfassung per E-Mail erhalten – standardmäßig an (bei Konten, die auf den deutschen Seiten angelegt wurden, aus). Montags früh eine E-Mail mit deinem Depotwert, der Veränderung der Woche und deinen größten Gewinnern und Verlierern, in deiner Anzeigewährung. Entferne den Haken, um sie abzubestellen (setze ihn, um sie zu erhalten), oder nutze den Link zum Abbestellen unten in jeder Zusammenfassung – er funktioniert auch ohne Anmeldung.
  • Darstellung – wechselt zwischen dunklem (Standard) und hellem Design; das geht auch über die Seitenleiste. Wird auf diesem Gerät gespeichert. Direkt darunter wählst du unter Sprache zwischen English und Deutsch; deine Wahl wird in deinem Konto und auf diesem Gerät gespeichert, und die Seite lädt danach neu. Auch die E-Mails von st-ox – die wöchentliche Depotzusammenfassung, Benachrichtigungen zum Trailing-Stop und Antworten auf dein Feedback – kommen in der hier gewählten Sprache.
  • Finnhub-API-Schlüssel – schaltet den Analystenkonsens frei (kostenlos bei finnhub.io).
  • Aus diesem Browser importieren – übernimmt ältere Daten, die nur in diesem Browser gespeichert waren, in dein Konto.
  • Alle Daten löschen – löscht deine Positionen, Cashbestände, realisierten Gewinne und Verluste, Watchlists, gespeicherten Optionsstrategien und zwischengespeicherten Kursdaten endgültig vom Server; dein Konto und deine Einstellungen bleiben erhalten, sodass du mit einem leeren Depot neu anfangen kannst.

Konto

  • E-Mail ändern – dafür ist dein aktuelles Passwort nötig.
  • Passwort ändern – mindestens 8 Zeichen; dafür ist dein aktuelles Passwort nötig, und alle anderen Geräte werden dabei abgemeldet.

Gefahrenbereich

  • Konto löschen – löscht dein Konto und alles, was dazugehört, einschließlich deiner E-Mail-Adresse, deiner Einstellungen und deines gesamten Feedbacks. Dafür ist dein Passwort nötig; die Löschung wirkt sofort und kann nicht rückgängig gemacht werden.

Unterstützte Börsen und Ticker

Positionen fügst du im Tickerformat von Yahoo Finance hinzu. Häufige Formate:

  • AAPL – USA (Nasdaq/NYSE)
  • BMW.DE – Deutschland (Xetra)
  • BARC.L – Großbritannien (London, Kurse in Pence)
  • EFT1T.TL – Estland (Nasdaq Tallinn)
  • GRD1R.RI – Lettland (Nasdaq Riga)
  • TEO1L.VS – Litauen (Nasdaq Vilnius)
  • NOKIA.HE – Finnland (OMX Helsinki)
  • ERIC-B.ST – Schweden (OMX Stockholm)

Die Schaltfläche Analyse wandelt Yahoo-Ticker automatisch in das Börsenformat von TradingView um. Manche europäischen Werte haben bei TradingView allerdings ein anderes Symbol – zeigt ein TradingView-Bereich auf der Seite Analyse an, dass das Symbol nicht gefunden wurde, suche das richtige Symbol bei TradingView, trage es oben ins Feld Symbol ein und klicke auf Laden.

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